Dienstag, 20. Februar 2018

DIY Zahlenspiel für Kleinkinder - Jonglierende Robben


So langsam aber sicher, interessiert sich mein Kleiner immer mehr für Zahlen. Es ist sehr niedlich, wie er immer häufiger seine kleinen Finger mühevoll in der richtigen Konstellation hoch hält, um mir dann erklärend mitzuteilen, er möchte doch bitte noch so viele Gummibärchen, oder so viele Gute-Nacht-Bussis (das ist einfach, beide Hände hoch - 10 Bussis müssen schon sein ;-)), oder so viele Minuten spielen. Viele Kinder können früh die Zahlen von 1-10 oder 1-15 aufzählen, doch ebenso viele haben im Grunde gar kein Verständnis von diesen Zahlen. Es ist wie ein Gedicht, das auswendig gelernt wurde. Um ihm also eine genauere Vorstellung von diesen ersten Zahlen zu machen, wollte ich ihm etwas in die Hand geben.



Es gibt viele Zahlenpuzzles und Zahlenspiele auf dem Markt und kurz hatte ich überlegt, ob ich ihm dieses entzückende Duo-Puzzle von Djeco besorgen sollte, um seinen neue Leidenschaft zu fördern. Sind die Illustrationen nicht einfach herrlich? Aber dann dachte ich mir, wieso eigentlich nicht selbst etwas basteln? Und da der junge Mann kürzlich an einem Papa-Sohn-Nachmittag, das erste mal im Zirkus war, kam ich auf die Idee zu meinem heutigem DIY. Robben, die Bälle jonglieren. Und das Ganz ist noch dazu in null Komma nichts fertig gestellt. Wollt ihr auch? Dann mal los!


Ihr braucht:

- graues kräftiges Tonpapier
- Druckvorlagen Robbe (oder selber malen)
- Drucker
- Zahlensticker aus Filz (z.B.: hier)
- bunte PomPom Bälle (z.B. hier)
- schwarzer Wedding

So geht's:

Ich habe es mir sehr einfach gemacht und einfach diese, kostenlose Druckvorlage (ist eigentlich ein Ausmalbild für Kinder), 11x auf dem Tonpapier ausgedruckt. Ich habe für die "Null" helleres Tonpapier genommen, aber um ehrlich zu sein nur, weil ich mich beim Kauf verzählt habe (ups). Aber ich finde es macht sich sogar ganz gut, dass die "Null" vom Rest etwas abweicht. Also um das noch mal klar zu stellen, war natürlich doch volle Absicht (never apologize- haha!).

Anschließend die Robben ausschneiden und mit den Filzzahlen bekleben. Wenn ihr Filzzahlen nehmt, hat das übrigens den Vorteil, dass die Kinder die Zahlen mit den Fingern nachfahren und somit auch "erfühlen" können.

Ich habe anschließend noch auf der Rückseite der Robben mit einem Edding schwarze Punkte, entsprechend der Zahl auf der Vorderseite gemalt. Das soll zur Selbstkontrolle dienen.

Und schon kann es los gehen! Je nachdem wie geübt euer Kind/Enkel/Neffe/Patenkind/etc. schon im Zählen ist, könnt ihr auch erstmal den Zahlenraum von 1-5 anbieten.

Habt es schön ihr Lieben!


P.S.: Verlinkt mit Creadienstag.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Meine Glücklichmacher im Dezember 17 / Januar 18



Mal wieder ein Doppelmonat bei den Glücklichmachern. Anfang Januar war ich noch völlig beseelt im Weihnachtsurlaubmodus, dass ich einfach keinen Raum zum bloggen fand. Um so schöner, jetzt nochmal die glücklichen Momente Revue passieren zu lassen.

Was mich also die vergangenen beiden Monate so glücklich gemacht habe, erfahrt ihr heute von mir. Vielleicht ist ja auch wieder was für euch dabei?

 Der Weihnachtszauber. Jetzt mal ehrlich, mit Kind ist Weihnachten wie eine gigantische Zauberblase voll mit magischen Momenten. So viel geballte Vorfreude, da kann man nicht anders, als sich mit zu freuen. Und dann dieses Kribbeln an Heiligabend - hach, es war einfach wunderbar.

♥ Die morgendliche Freude über seine Pinguine. Jeden. einzelnen. Tag.

♥ Butterbrotpapiersterne. Endlich habe ich sie ausprobiert und wisst ihr was? Sie hängen immer noch, weil ich sie einfach zu hübsch finde, wie sie da federleicht von unsere Decke baumeln. Ein bisschen dürfen sie daher noch bleiben.

♥ Der kleine Mann hat zu Weihnachten diese Ritterburg von uns bekommen, zusammen mit einigen Schleich Rittern (zum Beispiel diesen hier). Seither herrscht hier das Ritterfieber und es vergeht kein Tag, an dem er nicht mit großen Augen zu uns kommt und bittet: "Spielst du mit mir Ritter?". Dann wird die Burg angegriffen, gemeinsam ausgeritten, Drachen bekämpft, der König bestaunt, gemeinsam Ritterfeste gefeiert, und vieles mehr. Mit ihm gemeinsam in diese bunten Spielewelten abzutauchen ist einfach wunderbar und etwas ganz besonderes. Ich stelle immer wieder fest, wie sehr ich diese Momente zu schätzen weiß, da mir durchaus bewusst ist, wie schnell Kinder groß werden. Daher versuche ich im Moment zu leben und ganz in ihm aufzugehen.

♥ Kürzlich als Schnäppchen zum Streamen auf Amazon Prime entdeckt: Saving Mr. Banks. Ein ganz zauberhafter Film, der die Geschichte hinter Walt Disneys Verfilmung des Kinderbuch Klassikers Mary Poppins und dessen Autorin P.L. Travers erzählt. Mir bescherte er einen sehr gemütlichen Fernsehabend.

♥ Einfach genial: Emma's Book - das muss ich mir unbedingt für später merken. Die Kunstwerke der Kinder als Buch! Was für eine wunderbare Idee, um sich die Bilder für später zu bewahren. Psst, übrigens auch eine tolle Idee, so ein Buch als Weihnachtsgeschenk für die Großeltern zu machen.

♥ Jetzt mal ehrlich, manchmal sind die Januartage so grau, das ein wenig Farbe ganz gut tut. Kürzlich entdeckte ich diese geniale Seite mit Ausmalbildern für Kinder zum Ausdrucken. Hat uns einen besonders grauen Tag gerettet, in dem wir ihn uns einfach bunt gemalt haben. Er Dinosaurier, ich Kolibris.

♥ Mein Mann hat zu Weihnachten einen Volltreffer gelandet, als er mir dieses himmlische Gesichtspeeling geschenkt hat. Dieser Duft ist so unglaublich gut, es macht mich schon glücklich, nur den Deckel abzuschrauben und daran zu riechen. Das Peeling (das man übrigens auch als Maske verwenden kann) tut meiner Haut wahnsinnig gut und macht sie zart und geschmeidig. Genau das Richtige für diese kalte Jahreszeit.

♥ Eine neue Serie, die mich im Sturm erobert hat: This is us. Weil sie mich so weich macht. Weich und grübelig. Und weil grübelig manchmal gut ist. Beinahe jede Folge bringt mich zum Weinen, mal weil es so unendlich traurig ist, mal weil es so unendlich schön und berührend ist. Ich bin wirklich restlos begeistert und kann diese Serie nur jedem ans Herz legen. Die ersten zwei Folgen empfand ich noch als etwas schwierig, doch dann hatte sie mich sofort in ihrem Bann. Als Tipp sei noch erwähnt, das die Sprachmelodie im englischen Original ganz wunderbar ist und sehr gut verständlich. Für alle die, die der englischen Sprache auch so zugeneigt sind wie ich es bin. Oh, und erwähnte ich den Soundtrack? Ein Traum! Ein Beispiel: Blues Run the Game von Jackson C. Frank. Wenn das nicht direkt ins Herz geht, weiß ich es auch nicht.

  Gemütlich Kuschel-Januar-Sonntage. Weil, statt sich ständig über das Grau zu beschweren (ok, mache ich zwar auch hin und wieder), kann man es auch als Anlass für besonders gemütliche Nachmittage zu Hause nehmen, ohne dieses schlechte Gewissen, draußen etwas verpassen zu können.

♥ Ein paar wunderbare Kinderbücher, die ich in der letzten Zeit entdeckt habe und die uns so viele wunderbare Lesestunden auf dem Sofa beschert haben:
Amigos - Freunde für immer von Walk ein herrliches Buch über ein spontanes Treffen von einem blinden Hund und einer lahmen Katze, aus dem eine tiefe Freundschaft wird.
Abrakazebra von Helen Docherty erzählt von dem kleinen Örtchen Nichtviellos, dem plötzliche neues Leben eingehaucht wird, als ein Zebra dort auftaucht und jeden Abend eine bunte Zauberschau veranstaltet. Natürlich sind nicht alle gleich mit dem Neuzugang zufrieden, aber am Ende wird alles gut. Das Buch erzählt die Geschichte in wunderbaren Reimen und Bildern.
Beste Freunde von Linda Sarah und Benji Davies ist ein tolles Buch über Freundschaft von dem wunderbaren Illustrator von Nick und der Wal.

♥ Wir haben gerade einen richtigen Dinosaurierfan zu Hause, daher war unser Besuch im Paläontologischem Museum in München ein echter Hit. Wenn ihr mal in München seit, dieses Museum hat nur jeden ersten Sonntag im Monat offen, der Eintritt ist dann aber sogar frei. Es wimmelte nur so von kleinen Dinofans, ein herrliches buntes Treiben mit vielen großen Kinderaugen. Ein gelungener Familienausflug, der uns allen sehr viel Freude machte.

♥ Dieses Jahr fiel mein Geburtstag genau auf unseren jährlichen Firmenausflug. Erst war ich etwas enttäuscht, den Tag nicht mit meinen Lieben verbringen zu können, doch ich muss sagen, der Ausflug war wirklich schön. Abends hatten wir eine interessante Nachtwächterführung in Berchtesgaden und ein nettes Abendessen im Kreis der Kollegen. Und am nächsten Morgen machten wir eine Schifffahrt auf dem Königssee, während es draußen sanft schneite und der Schnee die Landschaft so mystisch und märchenhaft umhüllte, das es einfach nur wunderschön war. Schon immer wollte ich mal an den Königssee fahren, also hat sich somit sogar ein Wunsch an meinem Geburtstag erfüllt.

♥ Und sind wir schon beim Wünsche erfüllen,  eine Schneeschuhwanderung steht schon ewig auf meiner Bucket List. Letztes Wochenende war es dann endlich soweit. Im wunderschönen, verschneiten Österreich. Auch wenn der Begriff "Wanderung" etwas übertrieben ist, denn wenn man noch einen Dreijährigen mit einem Schlitten ziehen muss, sind weite Wege auf diese Art doch etwas schwer umsetzbar. Es war trotzdem wunderschön und hat uns allen richtig Spaß gemacht.

 Zwei Kinobesuche: Star Wars: The Last Jedi war unterhaltsam und kurzweilig, auch wenn ich nach wie vor finde, dass die ursprünglichen Filme unerreicht bleiben. Downsizing hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, man hätte mehr draus machen können. Aber egal, Kinobesuche (egal ob Top oder Flop) machen mich persönlich ja immer glücklich und haben daher  einen festen Platz in meinen Glücklichmachern verdient. Denn allein das Einsinken in die Kinosessel löst bei mir bereits ein Glücksgefühl aus.

♥ Das fünfte Mal Tante zu werden.

♥ Der Lachmoment des Monats: Als ich mit meinem Dreijährigem im Supermarkt stand und er unbedingt die Erdbeeren haben wollte, die er im Kühlregal entdeckt hatte. "Nein", sagte ich, "die schmecken noch nicht." "Doch, tun sie wohl!", meinte er. "Nein", erwiderte ich, "die sind noch total sauer und schmecken wie Pappe!". "Sauer macht lustig, ich mag sauer!"konterte er. Irgendwann gab ich auf und packte sie ein. Zu Hause wollte er natürlich sofort probieren und widerwillig probierte auch ich. Sie schmeckten himmlisch. Himmlisch! "Na gut", gab ich zu, " du hast tatsächlich Recht gehabt, die sind wirklich gut." Daraufhin er so locker-flockig: "Tja Mama, weißt du, wir Kleinen wissen es eben besser als ihr Großen." No further words needed.

Und was hat euch so glücklich gemacht?

Habt es schön ihr Lieben!



Mittwoch, 17. Januar 2018

Quick DIY - Die rollende Bibliothek


Hallo ihr Lieben! Mein erster Post dieses Jahr, somit darf ich euch auch noch ein frohes neues Jahr wünschen, auch wenn es schon Mitte Januar ist. Ich hoffe ihr hattet auch so einen gemütlichen Übergang ins neue Jahr, wie ich es hatte. Mir hat die kleine Winterpause mehr als gut getan und ich habe die exklusive Zeit mit meinen Lieben einfach nur sehr, sehr genossen.

Heute habe ich ein kleines, feines Projekt für euch, welches ich noch im vergangenen Jahr fertig gestellt habe und welches mir sehr am Herzen liegt.  Eine rollende Bibliothek für Kinder!
Denn während ich vieles an Spielzeug für ersetzbar halte, so bin ich absolut überzeugt von der enormen Wichtigkeit von Kinderbüchern in der Kindheit. Ja, ich finde sie geradezu essentiell. Wo sonst können Kinder die Welt in all ihren Facetten entdecken, Fantasie entwickeln, sich von Geschichten und Bildern bezaubern lassen, spielerisch etwas über die Geschichte erfahren, sich an Farben, Formen, Reimen und vielem mehr erfreuen. Die Vorteile von Kinderbüchern sind für mich unendlich. Sie bringen Spaß, sie lehren unwahrscheinlich viel, sie sprechen verschiedenste soziale Themen in kindgerechter Sprache an, sie bezaubern, schaffen Gesprächsthemen und beim miteinander lesen, bescheren sie einem viel, wertvolle, gemeinsame Eltern-Kind-Zeit.


Nicht umsonst sind wir Stammgast in unserer örtlichen Bücherei, wie ich euch hier auf dem Blog schon einmal erzählte. Kinderbücher gibt es bei mir auch nicht nur zu Ostern, Weihnachten und Geburtstag, sondern gerne auch zwischendurch, wenn ich eines entdecke, welches ich für besonders schön halte oder welches ein Thema behandelt, welches gerade wichtig für meinen Sohn zu sein scheint.

Und neben einer guten (und gerne wachsenden) Auswahl an Kinderbüchern, finde ich die Präsentation sehr wichtig. Die Bücher sollen für das Kind gut erreichbar sein, optisch ansprechend dargestellt sein und gerne an verschiedenen Ecken des zu Hauses zu finden sein. Ich habe bereits drei dieser Ikea Gewürzregale im Kinderzimmer an der Wand befestigt, wo sich einige Bücher befinden. Der Vorteil dieser Bücherregal-Variante ist, dass das Cover sofort ersichtlich ist. Der Nachteil ist, allzu viele Bücher, passen dort nicht rein. Und da unser Bücherbestand stetig wächst, wünschte ich mir noch eine Alternative zum "klassischem" Regal. Und so entstand die Rollenende Bibliothek! Der Gedanke dahinter ist einfach. Die Bücher sind gut erreichbar, die Cover ebenfalls gut sichtbar und man kann sie überall hinschieben, wo auch immer sie gerade benötigt werden.


Falls ihr auch so eine rollende Bibliothek für eure Kleinen haben möchtet, die Herstellung ist denkbar einfach!

Ihr braucht:

- eine stabile Kiste aus Holz
- 4 Rollen und passende Schrauben
- evtl. 8 dünne Quadrate Sperrholz und Holzleim
- je nach Geschmack Holzfarbe, Sticker oder Tattoos zum Aufhübschen der Bibliothek Ich hatte noch Wandsticker aus dem Kinderzimmer übrig und habe diese verwendet (gibt es z.B. hier)


So geht's:

Wenn ihr eine Holzkiste mit dickem Boden gefunden habt, prima: einfach Rollen dran schrauben und fertig.

Wenn ihr wie wir eine Holzkiste mit nicht allzudickem Boden gefunden habt, sollte ihr die Stellen, an denen ihr die Rollen befestigen möchtet mit den Sperrholzplatten verstärken. Diese einfach von beiden Seiten mit Holzleim festkleben und nach dem Trocknen die Rollen anbringen.

Jetzt noch nach eigenem Gusto verzieren und mit Büchern füllen.

Und falls ihr zufällig gerade ein ganz besonders schönes Kinderbuch entdeckt habt, ich freue mich immer wieder über Tipps!

Habt es schön ihr Lieben!

Freitag, 1. Dezember 2017

Meine Glücklichmacher im November


Obwohl dieser November mit einer nicht enden wollenden Erkältung einherging, war es ein überaus glücklicher Monat. Hab ich das so schon mal gesagt? Ich glaube nicht, also will es etwas heißen. Um mich herum scheinen gerade viele genervt zu sein von dem Wetter, dem Wirbel um Black Friday, den Vorbereitungen für die Adventszeit und diversen anderen Dingen. Ich hingegen, bin innerlich völlig zufrieden. Ich freue mich gerade so sehr auf die Adventszeit, dass ich mir durch nichts und niemanden die Laune verderben lasse. Ich habe große Freude daran die Adventskalender für meine Lieben zu basteln, die Wohnung weihnachtlich zu schmücken und diverse weihnachtliche Aktivitäten für uns als Familie zu planen. Das alles ist kein Stress für mich, es macht mir ein wohliges Gefühl.

Hach, Advent, schön das du da bist! Gerade mit Kindern wohnt dieser Zeit ein solcher Zauber inne, wie kann man da anders als völlig mit Liebe und Freude erfüllt zu sein.

Was mich sonst so glücklich gemacht hat im vergangenen Monat, verrate ich euch heute traditionell in meinen Glücklichmachern. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei?

 Unser neues großes und wunderschönes Vogelhaus. Wir haben es am Balkongeländer, direkt vor der Tür unseres Sohnes platziert, damit wir gemeinsam auf Vogelschau gehen können. Ich besorgte ihm noch diese tollen Vogel-Entdecker-Karten und dann ... nichts. Kein einziger Vogel bisher! Wir nehmen es mit Humor und jedes Mal wenn wir draußen sind und einen Vogel sehen, geben wir ihm den Tipp doch mal in unserem geräumigen Vogelrestaurant vorbeizuschauen und versprechen ihm köstlichste Nüsse und Samen. Ach, irgendwann wird sich schon der erste trauen und dann wird es sicher ganz fabelhaft.

♥ Ein wunderbares Kinderbuch, welches wir sehr mochten: Der schaurige Schusch. Ein großartiges Buch über Vorurteile und warum wir uns besser immer eine eigene Meinung bilden sollten. Und ganz nebenbei, ich will jetzt auch so einen schaurigen Schusch haben. Soooo süß!!

♥ Dieser eine Nachmittag als wir in seinem Kinderzimmer in seinem Tipi lagen und mit einer Taschenlampe Bücher lasen. Einfach ein perfekter Nachmittag und ein Moment zum wertschätzen.

♥ Der Geburtstag von meinem lieben Mann, als wir super spontan in das (nun gar nicht mehr so) neue Sushi-Restaurnt gegangen sind, das wir schon ewig ausprobieren wollten. Himmlisch, war das lecker. Und wie wir danach noch ganz kurz auf ein kleines Bier in die Werkstatt unseres Freundes gehen wollten und daraus ein herrlich entspannter Dart-Abend in geselliger Runde wurde. Ein Hoch auf die Spontanität und die Möglichkeiten, die in ihr schlummern.

 Jimmy Kimmel feierte im November auch Geburtstag und zwar seinen 50.Geburtstag! Natürlich wurde auch in seiner Show mächtig gefeiert und das Geschenk, welches ihm Ben Affleck zusammen mit Regisseur J.J Abraham und vielen anderen namenhaften Schauspielern machte, fand ich einfach zu toll, um es euch nicht zu zeigen. Diese haben nämlich gemeinsam einen Comic, den Kimmel mit 9. Jahren gezeichnet hatte, in einen kurzen Film verwandelt. Wie genial ist das denn? Das lustige Video dazu könnt ihr euch hier anschauen. Viel Spaß!

 Eine neue Serie: Game of Thrones. Ja, ja ich weiß schon, ein alter Hut. Kennt ihr alle, oder? Immerhin gilt es aktuell als DIE Serie schlechthin. Wir haben trotzdem erst jetzt angefangen und versuchen uns Spoiler frei durch die einzelnen Staffeln zu schauen. Eine ideale Serie für die kalte Jahreszeit.

 Das Basteln der diesjährigen Adventskalender. Für mich ist diese Bastelei mit das Schönste in der Vorweihnachtszeit, ganz ehrlich. Ich liebe es einfach. Meinen funkelnden Diamantenadventskalender für meinen Mann findet ihr hier, und den süßen Pinguin-Adventskalender für den Sohnemann findet ihr hier.

 Jetzt bitte nicht auslachen, aber dieser Song hat es mir gerade total angetan: So long, Marianne von Leonard Cohen. Ich weiß auch nicht, aber ich könnte ihn gerade in Endlosschleife wieder und wieder und wieder hören. Wenn ihr also in naher Zukunft zufällig in der Münchner Gegend mit dem Auto unterwegs seid und im Auto vor euch eine Frau sitzt die laut grölend (und selbstredend jeden Ton treffend - *zwinker, zwinker*) "So long, Marianne" mitsingt, während das Radio auf voller Lautstärke aufgedreht ist - das wäre dann ich.

 Die liebe Johanna hat vor kurzem auf ihrem Blog Adventskalender zum bestellen vorgestellt und bei mir hat es Klick gemacht. Ich bastle seit Jahren für meine Liebsten mit viel Liebe und Hingabe schöne Adventskalender, ich bekomme jedoch nie einen. Das ist jetzt gar nicht vorwurfsvoll gemeint, aber als ich das las, dachte ich bei mir: dieses Jahr ist es Zeit auch mal an dich selber zu denken. Also habe ich mir den (wie ich finde) schönsten rausgesucht und mir von BiteBox den Adventskalender Rentier bestellt. Da gibt es jeden Tag eine Schachtel mit besonderen Nüssen und ähnlichem. Ich finde ihn ganz bezaubernd und erfreue mich jedes Mal wenn ich daran vorbei gehe und heute ganz besonders auf meine erste Schachtel. Sich selbst gut tun, tut gut.

 Der Artikel von Mini und Me, "Mama nicht Schreien!"  - Wie wir es schaffen unseren Kindern auch in schwierigen Situationen liebevoll zu begegnen (und 5 Alternativen zum Schreien), hat mich nachhaltig bewegt. Denn wir alle kennen diese Situationen, wenn wir doch mal nicht anders können als Schreien und doch fühlen, es müsste auch anders gehen.

 Endlich mal wieder ein Ausflug ins Kino! Yeah! Gesehen haben wir Mord im Orientexpress und waren ganz begeistert. Ein toller Film, spannend (sofern man wie ich den alten Film nie gesehen hat und auch das Buch nicht kennt), super talentierte Schauspieler und absolut bildgewaltig. Ein echter Tipp! Und ich habe jetzt Lust mal ein Agatha Christie Krimi zu lesen. Hat jemand einen Tipp?

 Dieser Moment als ich zu meinem Kleinen sagte: "Ich hab dich lieb" und er daraufhin so: "Ich dich auch, mit voller Kraft zum Mond!". Hach.

 Und noch ein Anreiz niemals aufzuhören zu Träumen, die Geschichte der Entstehung von Schwups, die ich bei Claudia von Was für mich gelesen habe. Manchmal muss man sein Schicksal einfach selbst in die Hand nehmen. Natürlich durfte Schwups sofort bei uns einziehen.

 Der Lachmoment des Monats: Als ich schon in der Arbeit beschloss endlich einen dieser berühmten Butterbrottütensterne zu machen, die angeblich so herrlich einfach zu machen sind und dabei trotzdem ein Hingucker mit Wow-Effekt ergeben. Ich also direkt nach der Arbeit heimgefahren und hoch motiviert in die örtliche Drogerie gestiefelt, um dort enttäuscht das leere Fach der Butterbrottüten anzugucken. Ausverkauft! Während ich leicht geknickt (denn meine gute Laune lies ich mir natürlich trotzdem nicht nehmen) weiter zum Kindergarten ging, um meinen Sohn abzuholen, rätselte ich, wer bei uns im Ort wohl noch diese Butterbrottütensterne basteln wollte. Kaum im Kinderhaus angekommen reichte ein Blick an die Decke, um das Rätsel zu lösen, von dieser baumelten nämlich unzählige, ihr könnt es euch denken, Butterbrottütensterne! Ich musste einfach nur herzlich lachen. Im nächsten Ort bekam ich dann übrigens doch noch meine Butterbrottüten, ihr wisst also was ich am Wochenende machen werde.

Und bei euch? Was hat euch so glücklich gemacht? Habt eine schöne Adventszeit ihr Lieben!

Dienstag, 28. November 2017

Pinguin Adventskalender für Kinder



Kommender Freitag markiert endlich den Startschuss für das Öffnen der diesjährigen Adventskalender und daher hängt nun auch der Adventskalender vom kleinen Mann. Es ist in diesem Jahr ein Pinguin Adventskalender geworden und ich finde die Pinguinparade, die jetzt in seinem Zimmer hängt einfach nur süß. Was meint ihr?




Bisher hält sich mein Sohn auch sehr tapfer und verlangt nicht danach, sofort einen Pinguin zu öffnen. "Am Freitag", sagt er immer wieder mit erhobenen Zeigefinger. Tapferer, kleiner Mann. Trotzdem habe ich mich auch in diesem Jahr wieder für einen hängenden Kalender entschieden um ihn nicht in Versuchung zu führen. Somit werde ich oder der Papa jeden Tag einen Pinguin "pflücken" und ihm zum öffnen geben. Ist ja auch gemein, jeden Tag nur ein Päckchen, oder?

Die Pinguine sind so was von easy peasy und schnell gemacht, dass es eine wahre Freude ist! Ich weiß es ist schon ganz bald der 1. Dezember, aber vielleicht wollt ihr ja nächstes Jahr? Hier kommt mein Blitz-DIY!


Ihr braucht:

- schwarze Papiertüten (z.B. hier)
- große weiße Klebepunkte (z.B. hier)
- kleine schwarze Klebepunkte (z.B. hier)
- Klebedreiecke (z.B. hier)
- weißes, schwarzes und oranges Tonpapier
- Holzwäscheklammern (z.B. hier)
- Adventszahlen in schwarz-weiß (z.B. hier)

So geht's:

Macht euch jeweils eine Vorlage aus festem Karton für die Füße, die Flügel und die Bäuche. Schneidet euch daraufhin 24 Bäuche aus dem weißen Tonpapier, 48 Füße aus dem orangenen Tonpapier und 48 Arme aus dem schwarzem Tonpapier aus.

Nun beginnt der Klebespaß! Die Augen entstehen übrigens, in dem ihr jeweils einen schwarzen Klebepunkt auf den weißen Klebepunkt klebt, aber das war euch eh schon klar, oder? Die Bäuche, die Augen, die Nase und die Zahlen kommen auf die Vorderseite der Tüte, die Füße kommen an den Boden und die Arme an die Seite.

Jetzt nur noch füllen, mit Tesafilm schließen und aufhängen - fertig ist die Pinguinparade!

Habt es schön ihr Lieben!

P.S.: Verlinkt mit Creadienstag.

Freitag, 24. November 2017

Funkelnder Diamantenadventskalender



Huch, nächste Woche ist schon der 1. Advent?! Also ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mir ist das total entgangen. Ich hinke also mal wieder total hinterher mit den Vorbereitungen für die Adventszeit. Allerdings, die Adventskalender für meine Liebsten sind schon seit einiger Zeit fast fertig, schließlich wollte ich euch meine diesjährigen Ideen so früh wie möglich präsentieren, damit ihr noch Zeit habt diese nachzubasteln, falls ihr mögt. Tja, da haben mir dann die fiesen Herbstviren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Einen dicken, fetten Strich! Erst war der Sprössling eine Woche krank zu Hause und dann hat er mir liebevoll seine Viren weiter gereicht und nun kämpfe ich schon seit letzter Woche mit einer richtig fiesen Erkältung. Immer diese ungewollten "Geschenke" der Kleinen ;-).


Immerhin hängt nun schon der Adventskalender für den Liebsten. Die Füllung ist ja eh jedes Jahr klar, da muss ich nie lange überlegen - Pralinen von Elly Seidl. Sind und bleiben einfach die besten. Als Verpackung habe ich dieses Jahr edle Diamanten gefaltet. Ich finde er ist der Knüller geworden. Was meint ihr? Die Umsetzung ist auch gar nicht so schwer, ein bisschen Geduld beim Schneiden und Falten sollte man allerdings schon haben. Ihr habt noch Zeit und wollt auch? Kein Problem, hier ist meine Anleitung.


Ihr braucht:

- festes Tonpapier, ich habe dieses hier genommen, plus ein paar goldene und silberne
- goldenen Garn
- kleine Holzperlen
- Kreisstanzer
- Strickrahmen für die Aufhängung

So geht's:

Zunächst braucht ihr eine Vorlage für die Diamanten. Ich bin Minieco fündig geworden und habe diese Vorlage verwendet.
Diese dann direkt auf das Papier drucken, welches ihr verwenden wollt. Achtung: das Papier, welches ich verwendet habe ist foliert, daher habe ich auf die (unfolierte) Rückseite gedruckt. Anschließend dürft ihr ganz viel ausschneiden und falten.

Wenn ihr alles ausgeschnitten und gefaltet habt, klebt alles fest bis auf eine Füllöffnung.

Für die Aufhängung habe ich ein dünnes Garn genommen und lange Stück abgeschnitten, an dessen Ende ich jeweils eine Perle geknotet habe. Dann habe ich mit eine Nadel den Diamanten von innen nach aussen durchstochen und das Garn durchgezogen, durch die Perle am Ende haut euch der Faden dann nicht mehr ab und ihr könnt die Diamanten später aufhängen.

Ähnlich habe ich die Zahlen gemacht. Jeweils zwei kleine Kreise aus dem jeweiligem Papier ausstanzen, mit der Adventszahl beschriften und mit einem Stück Garn in der Mitte zusammenkleben. An dieses Stück  Garn ebenfalls eine Perle Knoten, so könnt ihr diese vor dem zusammen kleben in den Diamanten "hängen" und diese Rutscht ebenfalls nicht mehr raus.

Am Ende nur noch füllen, zusammenkleben und aufhängen.


Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis! Jetzt muss ich nur noch den Adventskalender für meinen kleinen Mann fertig machen, da fehlt auch nicht mehr viel. Ich zeige ihn euch hier in Kürze!

Habt es schön ihr Lieben!

P.S.: Verlinkt mit Freutag

Freitag, 3. November 2017

Meine Glücklichmacher im Oktober


Oktober, du warst gut zu uns. Mal ehrlich, war/ist das nicht ein traumhafter Herbst? So viele goldene Sonnenstunden, Draußen-Zeit, und Schön-Wetter-Laune. Mich hat dieser Oktober sehr glücklich gemacht. Auch wenn mich die erste richtige Erkältung erwischt hat, war es einfach ein schöner Monat.
Immer wenn sich der Sommer zu Ende neigt, tendiere ich dazu den Herbst nicht sehr fröhlich gestimmt entgegen zu treten, aber wenn er sich dann so zeigt wie dieses Jahr, dann denke ich so bei mir: Herbst, eigentlich mag ich dich richtig gerne.
Hier noch ein paar Dinge im Detail, die diesen Monat so richtig schön gemacht haben:

♥ Meine Goldene Milch am Morgen. Ich habe darüber ja einen eigenen Blogpost geschrieben und ich kann euch nur ans Herz legen, dieses köstliche Getränk einmal zu testen. Mich macht es gerade sehr glücklich und gleichzeitig habe ich das Gefühl etwas gutes für meine Gesundheit zu tun.

 Blätterregen. Kennt ihr das? Ihr spaziert gemütlich unter strahlend blauem Himmel und plötzlich kommt ein Windstoß und es regnet bunte Blätter. Ich liebe das im Herbst!

♥ Überhaupt, der ganze Herbstduft - himmlisch!

 Eine Blogentdeckung, die (mal wieder) meine Reiselust entfacht hat: Bravebird. Ute Kranz hatte früher auch mal einen ganz normalen Job, hat ihr Leben aber dann radikal geändert. Seit nun mehr als 14 Jahren reist sie jedes Jahr mehrere Monate durch die Welt und bloggt darüber. Absolut faszinierend! Klickt euch unbedingt mal durch ihren Blog, wenn ihr auch so reisebegeistert seit, wie ich.

 Ein neues Buch für die Vorfreude auf den Advent: Das Kinderkunst-Kreativbuch Weihnachten von Claudia Schaumann. Dieses enthält wieder so viele, schöne Bastelideen rund um den Advent und Weihnachten, das es eine wahre Freude ist. Wer Claudia's Blog Was für mich kennt, der weiß wieviele wunderbare Ideen diese Frau hat.

♥ Ein Ausflug in den Kletterpark mit unserem Kleinen. Im Kletterpark in Reit im Winkl gibt es nämlich schon einen Mini-Parcours ab 3 Jahren und den haben wir mal getestet. Das Ganze funktioniert so, dass die Kleinen gesichert werden, also richtig mit Gurt, Helm, Sicherheitsleine und so weiter, und die Eltern sind am Boden und helfen den Kleinen, stecken die Sicherungen um, geben Halt, Tipps und so weiter. Das Ganze ist so in 1-2 Metern Höhe, man kann also gut eingreifen. Da waren wirklich schon schwere Sachen dabei, alles hat unserer nicht gemacht aber doch einiges. Sogar die Seilrutsche hat er sich getraut und war danach stolz wie Bolle. Das Highlight war eine Art BobbyCar-Seilrutsche - das wollte er immer wieder machen. In einem Jahr wollen wir wieder da hin, mal sehen wie er sich dann schlägt.

♥ An dieser Stelle auch ein Hoch auf den Salzteig! Als ich krank war, war nämlich auch mein Mann krank. Und wenn beide Elternteile krank sind und ein gesundes Kind zu Hause haben, dann ist das mit der Erholung so eine Sache. Darum habe ich ihm einen Nachmittag einen Salzteig gemacht (nach diesem Rezept)und schwups, war er über eine Stunde beschäftigt und wir konnten uns ausruhen. Nur eins noch am Rande: Schmeißt niemals, und ich meine NIEMALS, den übrigen Salzteig nach getaner Arbeit weg. Der Tobsuchtsanfall meines Sohnes hatte es in sich und er hat noch Tage später gefragt, warum ich das getan habe. Ihr ahnt es, ein paar Tage später gab es eine neue Portion für ihn.

 Die letzte Bootsfahrt für dieses Jahr. Bei traumhaften Wetter, stillem See und atemberaubender Aussicht auf das bunte Ufer. Traumhaft schön!

 Kürbis schnitzen. Ich oute mich hier mal: ich bin wirklich kein Halloween-Fan. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber für mich gehört Halloween einfach nach Amerika. Aber Kürbis schnitzen, das wollte ich schon so lange mal machen. Dieses Jahr an einem verregneten Samstag haben wir es in Angriff genommen und es hat so viel Spaß gemacht. Seitdem steht der geschnitzt Kürbiskopf auf dem Balkon und sobald es dunkel wird, besteht mein Kleiner darauf, ein Teelicht reinzustellen. Sieht aber auch wirklich cool aus im Dunkeln, oder?

 Eine Drachen fliegen lassen. Habe ich das letzte Mal vor gefühlt 100 Jahren gemacht, warum eigentlich? Es macht so viel Spaßt! Für meinen Kleinen war es das erste Mal und er hatte auch so viel Freude und war ganz stolz als er die Leine halten durfte.

♥ Kino-Date-Night mit dem Liebsten. Zeit zu zweit ist immer besonders schön, da ist der Film fast schon zweitrangig. Aber nachdem ich großer Jo Nebso Fan bin, musste ich Der Schneemann natürlich anschauen. Ich muss sagen der Trailer ist wesentlich gruseliger als der tatsächliche Film und im Trailer sind auch Szenen enthalten, die im Film gar nicht vorkamen. Ich fand Michael Fassbender als Harry Hole gut getroffen, aber um ehrlich zu sein, hat mir das Buch besser gefallen, als der Film.

 Der 3. Geburtstag meines Sohnes. Ich bin ja (noch) fast aufgeregter als er vor dem großen Tag und freue mich schon Wochen vorher darauf. Es ist sehr spannend zu sehen wie er seinen Geburtstag jedes Jahr bewusster wahrnimmt. Sein Blick und seine Freude, als er morgens seine Geschenke entdeckte, einfach unbezahlbar. Dieses Jahr feierte er auch das erste Mal mit seinen Freunden einen richtigen Kindergeburtstag und es war wirklich ein schöner Nachmittag.

Besuch in der Flugwerft in Schleißheim. Ein tolles Ausflugsziel mit Kindern, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. In einige der Flugzeuge kann man sogar reingehen und ein besonderes Highlight ist das Cockpit eines Düsenjets, in das sich die Kinder sogar reinsetzen dürfen. So viele Knöpfe zum drücken - ein Paradies für Kinder!

Und was hat euch glücklich gemacht? Habt es schön ihr Lieben!

Freitag, 13. Oktober 2017

Goldene Milch und eine Erkenntnis


Mit mir und Trends ist das so eine Sache. Ich entdecke sie oft ziemlich früh, denke mir dann meistens "Hui, das muss ich dringend ausprobieren" und dann, tja dann mache ich nichts dergleichen.
Ein Beispiel: SUP. Also Stand Up Paddling. Ich weiß nicht vor wie vielen Jahren, ich das mal irgendwo gesehen habe, aber ich wusste sofort, das ist mein Ding. Hierzulande kannte man diesen Sport zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich. Aber ich wusste instinktiv, das will ich mal ausprobieren, das macht mir sicher Spaß. Inzwischen sieht man sie überall, sofern man in der Nähe eines Gewässers lebt. Bei uns, wir wohnen ja direkt am See, sieht man sie den ganzen Sommer über und es werden immer mehr. Es gibt sogar Pilateskurse auf dem SUP-Board und die wird sogar von meiner Pilatestrainerin angeboten! Und glaubt es oder nicht, jeden Sommer nehme ich mir vor, dass ich es ganz sicher jetzt ausprobieren werden und was soll ich sagen, es ist Herbst und es hat wieder nicht geklappt. Unfassbar! Ich könnte mir nur ans Hirn klatschen. Klatsch! Habe ich aber auch verdient. Das kann so nicht weitergehen.

Ich lese gerade mit meinem Sohn ganz oft das wunderschöne Kinderbuch, Der Löwe in dir von Rachel Bright und Jim Field. Ein wahrhaft bezauberndes Buch, welches ich euch wirklich ans Herz legen kann. Jedenfalls kommt darin dieser eine Satz vor, der mir seither immer im Kopf umhergeistert:

 "...doch willst du was ändern, dann ändere dich."

Ich finde, dass bringt es wirklich auf den Punkt. Ich werde also an mir arbeiten und Dinge, die mich ansprechen, früher ausprobieren, um mich nicht selber immer der Erfahrung zu berauben.

Zurück zur Goldenen Milch. Die entdeckte ich nämlich auch schon vor 1-2 Jahren und wollte sie seither immer testen. Ich glaube es war sogar das It-Getränk 2016?! Wie sollte es anders sein, getestet hatte ich es dennoch nie. Bis ich kürzlich bei meiner lieben Schwägerin war und sie den Kindern was machte? Genau, Goldene Milch. Wir unterhielten uns kurz und sie erzählte mir, das Goldene Milch eine beruhigende Wirkung hätte und sie es den Kindern gerne gab, wenn sie etwas überdreht wären. Bei uns stand der Kindergartenstart bevor und ich nahm mir fest sie nun endlich mal zu testen. Zu Hause las ich mich dann noch einmal quer durchs Internet und saugte alles auf, was ich zum Thema Goldene Milch fand. Meine Erkenntnis, die Liste der gesundheitlichen Vorteile ist unendlich, Kurkuma ist ja wirklich ein wahres Superfood! So wirkt er zum Beispiel reinigend, heilend, entzündungshemmend und antioxidativ. In der ayurvedischen Lehre wird die Goldene Milch schon seit Jahrhunderten für seine heilende Wirkung geschätzt. Einmal getestet und ich war sofort begeistert! Seither trinke ich morgens in der Arbeit keinen Kaffee mehr, sondern mach mir eine Goldene Milch. Und es tut so, so gut und ist mir eine wahre Freude. Rezepte gibt es im Internet viele zu finden, ich glaube da muss man sich selber ran testen, was einem am besten schmeckt. Ich habe einiges ausprobiert und mir persönlich schmeckt sie so am besten:


Goldene Milch

Ihr braucht:
- Bio Kurkuma (Pulver)
- Hafermilch (ich mag die von Oatly)
- natives Kokosöl
- Kokosblütensirup
- Zimt
- gemahlene Vanille
- schwarzen Pfeffer (frisch gemahlen)

So geht's:
Als erstes macht ihr euch eine Kurkumapaste, den Grundstock für die Goldene Milch. Die hält sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank locker 2 Wochen. Dafür nehmt ihr 1/4 Tasse Kurkuma und eine 3/4 Tasse Wasser. Kocht beides zusammen auf und lasst es so lange auf schwacher Hitze köcheln, bis eine Paste entstanden ist, das dauert in etwas 15 Minuten.

Füllt nun ca. 300 ml Hafermilch in einen kleinen Topf und erhitzt diese langsam. Fügt einen halbe Teelöffel natives Kokosöl dazu (man kann auch Ghee nehmen, das wirkt wärmend, aber mir schmeckt es mit Kokosöl einfach besser), einen Teelöffel Kokosblütensirup (mehr, falls ihr es süßer mögt), eine gehäuften Teelöffel der Kurkumapaste (nehmt am Anfang nicht zu viel, testest euch an eure Menge ran) und je eine Prise Zimt, Vanille und Pfeffer (der verstärkt die heilende Wirkung des Kurkuma um ein vielfaches). Sobald alles erwärmt ist, kochen muss es nicht mehr, könnt ihr die Goldene Milch genießen oder gegebenenfalls noch mit einem Milchschäumer vor dem trinken etwas aufschäumen.

Genießen und freuen.


Wie ist es mit euch und Trends? Seid ihr immer ganz schnell mit dabei oder lasst ihr euch auch eher etwas Zeit?

Habt es schön ihr Lieben!

P.S.: Weil mir die Goldene Milch so viel Freude macht, verlinken ich sie heute mal am Freutag.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Fall Bucket List - oder wie ich mir und meiner Familie den Herbst schön zaubern möchte


Ich bin und war schon immer ein Listen-Typ. Listen machen mich glücklich. Ich finde es einfach ungemein befriedigend Dinge in Listen zu fassen, es tut mir gut und ich kann mich auf diese Art und Weise ordnen. Egal ob es sich um Bücher dreht, die ich lesen will, Filme die ich gerne sehen möchte, Sportziele, die ich erreichen möchte, Lebensziele, Länder, die ich bereisen möchte, DIY's, die ich ausprobieren möchte, Blogposts, die ich erstellen möchte, oder sonst irgendwas. In Listenform bekommen diese eine klare Struktur, sie manifestieren sich auf Papier und machen die Umsetzung so irgendwie leichter.

Daher habe ich kürzlich auch angefangen ein Journal zu führen. Darin haben meine Listen einen festen Platz, ich kann mich beim Aufschreiben entspannen, dazu noch ein bisschen etwas skizzieren oder malen, einfach was mir gerade so einfällt. Ganz ohne Füllzwang, das ist wichtig bei mir, denn sobald etwas einen Zwang bekommt, geht das spontane irgendwie verloren.

Kürzlich verfasste ich dort meine Fall Bucket List, also ein Liste mit Dingen, die ich im Herbst gerne machen möchte. Manche Dinge nur für mich, andere zusammen mit meiner Familie, einfach eine bunte Mischung an herbstlichen Freumomenten. Und da ich selber gerne die Listen anderer Leute lesen, dachte ich mir, vielleicht freut sich ja auch der ein oder andere unter euch über erfrischende Herbstideen. Damit der Abschied vom Sommer uns allen etwas leichter fällt. Also hier kommt sie meine ultimative Herbstfreudenliste, vielleicht ist ja auch für euch was dabei?

Fall Bucket List 2017


🍁 Neue Lieblingstassen kaufen, damit die Teesaison richtig schön wird
🍁 Kürbissuppe kochen
🍁 Einen Drachen steigen lassen
🍁 Einen neuen Krimi lesen
🍁 Äpfel pflücken gehen, am liebsten auf einer Apfelplantage
🍁 Kürbis schnitzen
🍁 Einen neuen kuscheligen Pullover für den Herbst/Winter kaufen
🍁 In einen Blätterhaufen springen
🍁 Apple Crumble backen
🍁 Kastanien sammeln
🍁 Blätterkekse backen (also Kekse in Blattform)
🍁 Popcorn über der Feuerschale machen in unserer neuen Popcornpfanne
🍁 Regelmäßig Joggen gehen (Joggen im Herbst ist so wunderbar!)
🍁 Bunte Blätter sammeln und daraus lustige Tiere legen wie z.B diese hier
🍁 Zwetschgenknödel kochen (mit Zimt-Zucker und brauner Butter - mmh)
🍁 Einen ausgedehnten Herbstspaziergang machen
🍁 Herbstliche Basteleien mit meinem Sohn umsetzen
🍁 Ein Schaumbad während eines Herbststurms nehmen
🍁 Endlich das Fotojahresbuch meines Sohnes machen
🍁 Einen neuen Duft für die Duftlampe besorgen

Habt ihr noch irgendwelche Ideen für den Herbst? Immer her damit, das schönste an Listen ist ja, dass sie jederzeit ergänzt werden können.

Habt es schön ihr Lieben!

Montag, 2. Oktober 2017

Meine Glücklichmacher im September


Der September ist für mich immer der leise Abschied vom Sommer. Wenn die Blätter anfangen sich bunt zu färben, es aber immer noch diese sehr warmen Tage gibt, an denen man am See sitzt und schwitzt und sich ein wenig wundert warum man eigentlich nicht mehr baden kann. Wenn man das Eis essen wieder sehr genießen kann, weil man nie wissen kann, ob es vielleicht das letzte Eis für diesen Sommer war, das man an der Straße vor der Eisdiele sitzend gegessen hat. Es geht los mit dem Kastaniensammeln, was ich ganz besonders gerne mag, weil sie wie kleine Handschmeichler für mich sind. Wenn die Sonne scheint mag ich den Herbst sehr gerne, er tröstet mich dann ein wenig über den Abschied vom Sommer hinweg. Was mich sonst noch glücklich gemacht hat im September, verrate ich euch heute.