Dienstag, 14. Februar 2017

For those days // Eine Kiste voller Reis und 5 kreativen Spielideen damit


Als ich Mutter wurde und mein Kleiner so langsam in das Alter kam, in dem er anfing zu spielen, war ich manchmal etwas ratlos. Ich wollte so gerne etwas Abwechslung in den Alltag bringen und ihm hier und da interessante Beschäftigungen für den Nachmittag bieten. Doch ich fand es gar nicht so einfach etwas passendes zu finden. Ich klickte mich also durch Pinterest und verschiedene Blogs (was haben junge Mütter eigentlich vor dem Zeitalter des Internets gemacht!?!? Ich ziehe meinen Hut!!) und suchte nach kreativen Spiel- und Beschäftigungsideen für Kleinkinder. Und siehe da, auf diese Weise bekam ich doch den ein oder anderen wertvollen Tipp. Mittlerweile komme ich selber regelmäßig auf verrückte Ideen, wie man "Those days", also diese nicht enden wollenden, verregneten Nachmittage zu Hause etwas aufpeppen kann. Deswegen rufe ich hier und heute eine neue Serie ins Leben: For those days! Unter dieser Rubrik präsentiere ich euch immer mal wieder Ideen und Anregungen, für Spiele, Beschäftigungen oder kleine Basteleien, die uns gerade gute Laune machen. Manches habe ich vielleicht woanders schon mal gesehen und manches habe ich mir selber ausgedacht. Vielleicht freut sich ja die ein oder andere Neu-Mama (oder auch erfahrene Mama) über neue Tipps, was sie so mit ihrem wissbegierigen Nachwuchs anstellen kann.


Den Anfang macht heute: eine Kiste mit Reis. Eine Kiste mit was?? Eine Kiste mit Reis. So simpel diese Idee ist, so eine Fülle an Möglichkeiten bietet sie gleichzeitig. Ich bin über Pinterest darüber gestolpert, habe diese Idee aufgegriffen und heute zeige ich euch, was wir damit so alles anstellen. Ich kann euch auf jeden Fall sagen, eine ganze Woche lang, hat mein Kleiner begeistert (!) und fast ausschließlich damit gespielt. Er hat sich so lange und hingebungsvoll damit beschäftigt, das ich ganz baff war. Tatsächlich braucht ihr dafür nicht mehr als eine flache Kiste und ein Kilo Reis. Und der Spaß kann schon beginnen.

Hier folgen nun unsere Top-Five der Spielvarationen:

Schleichtiere:


Wir lieben Schleich! Klar, konnten wir diese detailgetreuen Tiere perfekt in unser Spiel integrieren. Er hat sich die Eisbären ausgesucht, der Reis erinnert schließlich auch an Schnee. Am liebsten hat er das Baby im Schnee begraben und die Eisbären Mama ist dann auf die Suche gegangen, nach ihrem Baby. Er hat sich kringelig gelacht!

Bilder "malen":


Mit ein paar weiteren Kleinigkeiten, kann man wunderbar Bilder in den Reis malen und legen.
1. Variante:
Man beginnt mit dem Finger etwas in den Reis zu malen und das Kind versucht das Motiv zu erraten. Das können einfache Motive sein, wie Schneemann, Haus, Blume, Herz etc.
2. Variante: Gesichter malen/legen. Ergänzt den Reis um ein paar Nudeln oder Kastanien, Steine etc. und ihr habt unendlich viele Möglichkeiten spannende Gesichter zu erschaffen. Dabei kann man zum Beispiel auch ganz wunderbar verschieden Emotionen legen und das Kind fragen ob es diese benennen kann.

Matchbox Autos:



Mit Abstand sein allerliebstes und meist bespieltes Spiel! Stundenlang wurden hier Baustellen eröffnet, Ernte eingefahren, Schnee geräumt, Autos eingeschneit und wieder befreit usw. Ein echtes Abenteuer für kleine Jungs!

Schütten und Löffeln:



Das hat mein Kleiner schon immer gerne gemacht: Schütten! Mit Wasser hat die Liebe angefangen, diese Variante ist weniger nass. Sammelt alle möglichen Behälter und stellt sie euren Kleinen zur Verfügung. Ihr werdet euch wundern, wieviel Spaß sie damit haben.

Schatzsuche:



Hierzu habe ich einige flache Edelsteinanhänger verwendet und diese "vergraben". Dann darf die Schatzsuche beginnen! Da wir eine recht flache Kiste verwendet haben, sind die Schätze natürlich nicht sehr tief vergraben und damit leicht zu finden. Doppelt Spaß macht es daher auch, hierbei noch einen Pinsel zur Verfügung zu stellen, mit dem die Schätze freigepinselt werden.

Vielleicht habt ihr ja noch mehr Ideen, was man mit dieser Kiste voll Reis anstellen kann? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen, ich freue mich über jeden kreativen Austausch!

Habt es schön ihr Lieben!

 Verlinkt mit: Creadienstag

Mittwoch, 1. Februar 2017

Meine Glücklichmacher im Dezember/Januar


Lang war es ruhig hier auf dem Blog und es wird vermutlich auch noch ruhig bleiben. Manchmal kommt das Leben eben dazwischen und will etwas anderes. Und genau so war und ist es gerade bei mir. Ich brauchte einfach ganz dringend mal eine Verschnaufpause und brauche sie auch jetzt noch. Ich werde euch hier natürlich auch weiterhin mit kreativen Ideen versorgen, nur vielleicht nicht mehr ganz so regelmäßig wie bisher.
Heute zeige ich euch jedenfalls erstmal meine Glücklichmacher aus dem Dezember und dem Januar. Kurz nach Neujahr wurde es hier in Bayern ja so richtig winterlich und wir haben den Schnee sehr genossen. Auch wenn es irgendwann so kalt wurde, dass man den Aufenthalt im Freien nur für kurze Zeit genießen konnte, dafür war es drinnen dann um so kuscheliger. Jetzt bin ich allerdings trotz aller Winterfreude bereit für den Frühling, ihr auch?
Hier meine Glücklichmacher aus den letzten beiden Monaten:

♥ Der Nikolaustag in der Kita. Genau der Moment als alle Kinder auf den Schößen ihrer Eltern saßen und auf den Nikolaus warteten und mein Sohn auf die Frage der Erzieherin, wer denn heute kommen würde, lauthals "Niklaus" sagte. Das können jetzt wohl nur Mütter verstehen, aber mein Herz machte einen riesen Hüpfer in dem Moment.

♥ Der Song You and Me von Roseave - so wunderschön.

♥ Das erste Mal Plätzchen backen mit meinem Kleinen. Es hat so viel Freude gemacht mal wieder schiefe, krumme mit Zuckerstreuseln völlig überladene Butterplätzchen zu backen. Das hat der Perfektionistin in mir mal so richtig gut getan. Beim ersten halben Herz, welches er auf das Backblech legte, wollte ich noch korrigieren, da blickte ich in seine stolzen, freudestrahlenden Augen und entschied für mich: Ne, die sind doch perfekt, was willst du eigentlich?

♥ Der Podcast Luftpost. Hier kann man ganz wunderbar seinen Reisehunger stillen, wenn man gerade nicht vereisen kann. Daniel Büchele interviewt Menschen, die interessante Reisen gemacht haben und hat sich so schon eine große Sammlung an Reiseberichten geschaffen. Am liebsten hätte er irgendwann eine Episode aus jedem Land dieser Erde, ein sehr ambitioniertes Ziel wie ich finde. Daher sucht er übrigens ständig nach neuen Gästen, bewerben kann man sich hier.

♥ Heiligabend mit Kind. Mal ehrlich gibt es etwas schöneres als diese kindliche Vorfreude? Meiner hatte kurz bevor er ins Wohnzimmer und zum Weihnachtsbaum durfte sogar Schluckauf, weil er so aufgeregt war.

♥ Knallfrösche werfen an Silvester, kurz bevor er ins Bett ging (weit vor Mitternacht). War das ein Spaß!

♥ Eine tolle Dokumentation, die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann: Tomorrow-Die Welt ist voller Lösungen. Endlich mal eine Dokumentation die nicht nur die negativen Seiten zeigt, so dass man anschließend dieses Es-hilft-alles-nix-Gefühl hat, sondern eine Dokumentation, die Menschen und Projekte vorstellt, die sich kreative Lösungen überlegt haben. Stärkt das Jeder-kann-etwas-tun-Gefühl.

♥ Der Mini-Balkon-Schneemann, den ich gemeinsam mit meinem Kleinen gebaut habe. Gezeigt hatte ich ihn euch auf Instagram. #thingsiwanttoremember

♥ Die erste Nacht außer Haus - ohne Kind. Es war einfach wunderbar, ganz besonders weil es dem Kleinen so gar nichts ausgemacht hat. Im Gegenteil, ich glaube er hat den Omatag ganz besonders genossen.

♥ Der irre köstliche Schokokuchen ohne Mehl aus dem Kochbuch Life in Balance. Genau das Richtige, wenn man den fiesen Virus nicht losbekommt, den erst der Sohn hatte und der diesen dann diskret weitergereicht hat. Der Januar hat uns erkältungstechnisch ganz schön lahm gelegt.

♥ Dieser eine Nachmittag auf einem kleinen, zugefrorenen See gleich bei uns um die Ecke, bei feinstem Kaiserwetter. Mit Eisstockschießen, (oben erwähntem) Schokokuchen, Glühwein und warmem Tee und einfach ganz viel Freude.

Habt es schön ihr Lieben!

Montag, 19. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!!


Weihnachten mit Kind ist plötzlich wieder ganz anders und so wunderschön, dass ich mich richtig einmümmeln möchte in dieses wohlige Weihnachtsgefühl. Diese Vorfreude auf Heiligabend, die gemütlichen Stunden zu Hause, das Punschtrinken, das Plätzchen backen, das Weihnachtswimmelbücher lesen, das Öffnen des Adventskalenders im Pyjama und das Bewundern der unendlich, vielen Lichtern an den Häusern. Weihnachtszauber wie er eben früher war.

Und dann schleicht sich manchmal auch ein winziges, bisschen Wehmut zwischen all die Freude. Dieses Jahr ist er zwei und nächstes schon drei, und dann vier,  und dann fünf und dann.. Tja dann besinne ich mich wieder und genieße den Moment. JETZT ist er zwei und diese Zeit ist einfach wunderbar. JETZT ist Weihnachten und das ist auch ohne Schnee ganz großartig. Ganz im Augenblick zu sein, ohne das Davor und ohne das Danach, das ist eben die Kunst. Also lasse ich es in meinem Bauch glucksen vor Freude und kribbeln vor Stolz und verschwende keine Gedanken auf das was geht und das was kommt. Das was ist, ist es was es kribbeln lässt.

Aber es macht mir eben trotz allem wieder bewusst, das Zeit, das kostbarste ist überhaupt. Und diese Zeit will ich jetzt mit meiner Familie genießen, mit allem drum und dran. Darum läute ich trotz üppig vorhandener Ideen meine Weihnachtsblogpause ein. Ich bin dann mal weg!

Ich danke euch allen für ein großartiges Jahr 2016! Ihr habt hier so wunderbar kommentiert und euch durch meine Beiträge geklickt, das es mich ganz glücklich gemacht habt.

Ich wünsche euch allen ein ganz wunderbares Fest mit euren Lieben und freue mich auf euch im neuen Jahr!

Habt es schön!

Dienstag, 13. Dezember 2016

DIY Weihnachtskugel Memory // Kleines Allroundtalent zur Weinachtszeit




Und schon liegt der dritte Advent hinter uns. Ich finde die Adventszeit geht irgendwie immer besonders schnell rum. Kaum gibt der erste Advent den Startschuß, macht es jedes Jahr den Anschein, als lieferten sich der zweite, dritte und vierte Advent einen erbitterten Wettkampf, wer der Schnellste ist. Allerdings endet der Wettkampf jedes Jahr wie durch Zauberhand in der gleichen Reihenfolge. Höhöhö!

Freitag, 2. Dezember 2016

Meine Glücklichmacher im November


Oh November, du schöner Monat der Vorfreude. Vorfreude auf Weihnachten, auf den Advent, auf die vielen gemütlichen zu Hause Stunden. Gleichzeitig der Monat schlechthin, in dem gebastelt wird und vorbereitet wird, dass die Scheren nur so glühen! Adventskalender basteln ist mir so eine Herzensfreude, deswegen mag ich den November auch so gerne. Was mich sonst noch so glücklich gemacht hat, verrate ich euch heute:

Dienstag, 29. November 2016

Goldene Zeiten // Last Minute Kugeladventskalender




Boah, übermorgen ist der 1. Dezember und jetzt noch einen Post mit einem Adventskalender? Ja, genau. Denn erstens ist dieses glitzernde und funkelnde Schmuckstück im Handumdrehen gebastelt und zum zweiten ist nach Weihnachten ja auch schon wieder vor Weihnachten, wenn euch die Idee also gefällt, könnt ihr sie euch ja prima für das nächstes Jahr vormerken. He he he, oder besser ho ho ho.

Dienstag, 22. November 2016

Adventskranz mal anders // Winterwald mit Teelichtern


Noch jemand unter euch, der schockiert ist über die Tatsache, dass am Sonntag bereits der erste Advent ist? Also wenn ich mich hier mal outen darf, ich habe noch kein einziges Weihnachtsgeschenk besorgt, keine Plätzchen geplant geschweige denn gebacken, keine Deko hervorgeholt, usw.
Gut, immerhin habe ich den Adventskalender für den kleinen Mann fertig, aber bei allem weiteren hinke ich hinterher. Aber soll ich euch was verraten? Ich bleibe trotzdem total entspannt. Denn ich will vor allem, das wir eine schöne Zeit mit der Familie haben und wenn es dafür weniger Deko gibt, oder weniger Plätzchen - bitte. Deswegen habe ich am Wochenende auch ganz entspannt, fast schon tiefenentspannt, in weniger als 10 Minuten meinen diesjährigen Adventskranz zusammengestellt. Und das Beste daran: Deko ist das auch gleich noch, perfekt!

Freitag, 18. November 2016

33 Adventskalender Füllideen für Kleinkinder




Wie ich euch in meinem letzten Post versprochen habe, zeige ich euch heute noch ein paar Ideen für Kleinigkeiten, welche ihr prima als Füllung für euren Adventskalender benutzen könnt. Diese Ideen sind für Kinder ab zwei aufwärts gedacht. Zum einen zeige ich euch heute die Dinge, die ich verwendet habe und zum anderen habe ich am Ende des Posts noch ein paar weitere Ideen gesammelt.

Dienstag, 15. November 2016

Eisbären-Adventskalender für Kinder





Hat es bei euch auch schon geschneit? Hier hat es sogar schon für den ersten Schneemann gereicht, allerdings ist mittlerweile alles schon wieder weg getaut. Ich finde das gar nicht schlimm, der Winter kommt eben und zwar mit zügigen Schritten. Und Mitte November darf man sich daher auch so langsam aber wirklich mit Herzblut in die Adventsbasteleien stürzen, dabei Lebkuchen knabbern und sich still über die kommende Weihnachtszeit freuen. Seit ich ein Kind habe, koste ich diese Zeit noch mehr aus.

Am meisten Spaß macht mir das Basteln des Adventskalenders. Und mittlwereile darf ich mir sogar jedes Jahr zwei Varianten einfallen lassen, einen für den großen und einen für den kleinen Mann. Ist das nicht herrlich? Dieses Jahr bekommt mein Kleiner zum ersten Mal einen gefüllten Adventskalender. Letztes Jahr bekam er ja einen Filzbaumadventskalender zum schmücken, ganz ohne Süßigkeiten und Spielzeug. Meine Anleitung dazu findet ihr hier.

Freitag, 4. November 2016

Geburtstagskarte mit Kleinkind basteln


Hat euch auch schon eine Erkältung erwischt? Also wir haben hier wieder Dauerschnupfen und das nervt langsam so richtig. Also mich. Denn meinem kleinen Mann scheint so etwas nicht die Laune zu vermiesen. Er geht fröhlich seinem Tag nach, spielt, lacht und ist glücklich. Die Nase läuft und läuft, aber wen interessiert es. Ist das nicht faszinierend? Mir scheint es das Kinder den Moment viel leichter hinnehmen können, als wir Erwachsene. Ich klage und jammer immer und will das alles möglichst schnell wieder weg geht. Er hingegen akzeptiert es so wie es eben ist und macht einfach weiter. Genauso ist es mit dem traurig oder wütend sein. In einem Moment weint er wie verrückt weil er sich weh getan hat oder weil etwas nicht nach seinem Willen geschieht und im nächsten Moment lacht er überglücklich, die Tränen auf seiner Wange noch nicht ganz getrocknet. Ich finde das faszinierend. Im Moment sein, alles hinzunehmen wie es eben gerade ist und dann auch wieder loslassen zu können.
Für mich wieder mal eine Lektion, was ich von meinem Kind lernen kann.