Freitag, 13. Oktober 2017

Goldene Milch und eine Erkenntnis


Mit mir und Trends ist das so eine Sache. Ich entdecke sie oft ziemlich früh, denke mir dann meistens "Hui, das muss ich dringend ausprobieren" und dann, tja dann mache ich nichts dergleichen.
Ein Beispiel: SUP. Also Stand Up Paddling. Ich weiß nicht vor wie vielen Jahren, ich das mal irgendwo gesehen habe, aber ich wusste sofort, das ist mein Ding. Hierzulande kannte man diesen Sport zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich. Aber ich wusste instinktiv, das will ich mal ausprobieren, das macht mir sicher Spaß. Inzwischen sieht man sie überall, sofern man in der Nähe eines Gewässers lebt. Bei uns, wir wohnen ja direkt am See, sieht man sie den ganzen Sommer über und es werden immer mehr. Es gibt sogar Pilateskurse auf dem SUP-Board und die wird sogar von meiner Pilatestrainerin angeboten! Und glaubt es oder nicht, jeden Sommer nehme ich mir vor, dass ich es ganz sicher jetzt ausprobieren werden und was soll ich sagen, es ist Herbst und es hat wieder nicht geklappt. Unfassbar! Ich könnte mir nur ans Hirn klatschen. Klatsch! Habe ich aber auch verdient. Das kann so nicht weitergehen.

Ich lese gerade mit meinem Sohn ganz oft das wunderschöne Kinderbuch, Der Löwe in dir von Rachel Bright und Jim Field. Ein wahrhaft bezauberndes Buch, welches ich euch wirklich ans Herz legen kann. Jedenfalls kommt darin dieser eine Satz vor, der mir seither immer im Kopf umhergeistert:

 "...doch willst du was ändern, dann ändere dich."

Ich finde, dass bringt es wirklich auf den Punkt. Ich werde also an mir arbeiten und Dinge, die mich ansprechen, früher ausprobieren, um mich nicht selber immer der Erfahrung zu berauben.

Zurück zur Goldenen Milch. Die entdeckte ich nämlich auch schon vor 1-2 Jahren und wollte sie seither immer testen. Ich glaube es war sogar das It-Getränk 2016?! Wie sollte es anders sein, getestet hatte ich es dennoch nie. Bis ich kürzlich bei meiner lieben Schwägerin war und sie den Kindern was machte? Genau, Goldene Milch. Wir unterhielten uns kurz und sie erzählte mir, das Goldene Milch eine beruhigende Wirkung hätte und sie es den Kindern gerne gab, wenn sie etwas überdreht wären. Bei uns stand der Kindergartenstart bevor und ich nahm mir fest sie nun endlich mal zu testen. Zu Hause las ich mich dann noch einmal quer durchs Internet und saugte alles auf, was ich zum Thema Goldene Milch fand. Meine Erkenntnis, die Liste der gesundheitlichen Vorteile ist unendlich, Kurkuma ist ja wirklich ein wahres Superfood! So wirkt er zum Beispiel reinigend, heilend, entzündungshemmend und antioxidativ. In der ayurvedischen Lehre wird die Goldene Milch schon seit Jahrhunderten für seine heilende Wirkung geschätzt. Einmal getestet und ich war sofort begeistert! Seither trinke ich morgens in der Arbeit keinen Kaffee mehr, sondern mach mir eine Goldene Milch. Und es tut so, so gut und ist mir eine wahre Freude. Rezepte gibt es im Internet viele zu finden, ich glaube da muss man sich selber ran testen, was einem am besten schmeckt. Ich habe einiges ausprobiert und mir persönlich schmeckt sie so am besten:


Goldene Milch

Ihr braucht:
- Bio Kurkuma (Pulver)
- Hafermilch (ich mag die von Oatly)
- natives Kokosöl
- Kokosblütensirup
- Zimt
- gemahlene Vanille
- schwarzen Pfeffer (frisch gemahlen)

So geht's:
Als erstes macht ihr euch eine Kurkumapaste, den Grundstock für die Goldene Milch. Die hält sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank locker 2 Wochen. Dafür nehmt ihr 1/4 Tasse Kurkuma und eine 3/4 Tasse Wasser. Kocht beides zusammen auf und lasst es so lange auf schwacher Hitze köcheln, bis eine Paste entstanden ist, das dauert in etwas 15 Minuten.

Füllt nun ca. 300 ml Hafermilch in einen kleinen Topf und erhitzt diese langsam. Fügt einen halbe Teelöffel natives Kokosöl dazu (man kann auch Ghee nehmen, das wirkt wärmend, aber mir schmeckt es mit Kokosöl einfach besser), einen Teelöffel Kokosblütensirup (mehr, falls ihr es süßer mögt), eine gehäuften Teelöffel der Kurkumapaste (nehmt am Anfang nicht zu viel, testest euch an eure Menge ran) und je eine Prise Zimt, Vanille und Pfeffer (der verstärkt die heilende Wirkung des Kurkuma um ein vielfaches). Sobald alles erwärmt ist, kochen muss es nicht mehr, könnt ihr die Goldene Milch genießen oder gegebenenfalls noch mit einem Milchschäumer vor dem trinken etwas aufschäumen.

Genießen und freuen.


Wie ist es mit euch und Trends? Seid ihr immer ganz schnell mit dabei oder lasst ihr euch auch eher etwas Zeit?

Habt es schön ihr Lieben!

P.S.: Weil mir die Goldene Milch so viel Freude macht, verlinken ich sie heute mal am Freutag.

Kommentare:

  1. Hallo Sabrina, das Rezept werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Gerade aktuell soll ich mich "wärmend" ernähren, laut TCM. Da passt die goldene Milch doch bestimmt super ins Konzept. Bin schon gespannt. Was meinst Du denn mit Vanillepulver? Puddingpulver? Viele Grüße Birgit

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    1. Hallo Birgit, na das passt ja geradezu perfekt! Entschuldige bitte, mit Vanillepulver habe ich mich etwas schlecht ausgedrückt, ich meinte gemahlene Vanille. Hab's in der Zutatenliste geändert, danke für den Hinweis!
      Viel Spaß beim ausprobieren!
      Liebe Grüße, Sabrina

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    2. Liebe Sabrina, das mit den Trends kenn ich - sie landen bei mir auf der "Liste" und werden raus geholt, wenn sie schon wieder out sind. Ist mir so mit den Sukkulenten gegangen: ich nehm sie schon seit Jaaaahren vom Berg mit und kaum kommt der Trend... du weißt es ja eh ;-)

      Goldene Milch lieb ich auch sehr - allerdings hab ich mir eine große Packung zum Anrühren von Sonnentor gekauft - da komm ich jetzt ein Weilchen aus, aber das Rezept wird für den nächsten Trend abgespeichert ;-) glg Uli

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