Freitag, 13. April 2018

Müsli inspired by Orphée


Am letzten Wochenende sind wir spontan nach Regensburg gefahren und haben dort eine Nacht in einem wunderschönen Hotel übernachtet, dem Hotel Orphée Ich vertrete ja die Meinung, man sollte viel öfter mal aus seiner Komfortzone ausbrechen und mal was ganz anderes machen. Statt also das Wochenende im gewohnten Trott vorüber ziehen zu lassen, zum Beispiel einfach mal eine Stadt besuchen, in der man zuvor noch nicht gewesen ist und sich dann dort einfach treiben lassen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber für mich sind solche Momente Seelenfutter und ich weiß sie sehr zu schätzen.


Nach der Nacht in dem besagten, wirklich ganz zauberhaften Hotel, gab es morgens Frühstück in dem entzückendem, zugehörigen Restaurant. Es bezeichnet sich selbst als "das originalste Bistro östlich des Rheins" und es stimmt. Wenn man sich der Stimmung und dem Ambiente nur einen winzigen Augenblick hingibt, dann fühlt es sich fast so an, als säße man in einem Bistro in der Pariser Innenstadt. Herrlich. Wir bestellten unser Frühstück, denn im Orphée gibt es kein Buffet, man bestellt à la carte. Allein das fand ich schon herrlich und so viel gemütlicher. Serviert wurde uns Frittata, feinste Konfitüre, Butter, Rührei mit Frischkäse, knuspriges Baguette, eine schöne Auswahl an Schinken und Käse und (Trommelwirbel bitte) das außergewöhnlichste und köstlichste Müsli, welches ich seit langem gegessen habe. Leider bekam ich nicht wirklich viel davon ab, denn mein Sohn entdeckte kurz nach mir die Köstlichkeit und futterte das Müsli mal eben restlos auf. Gerade noch einen Löffel konnte ich für meinen Mann ergattern, damit auch er dieses kulinarische Highlight kosten konnte.

Natürlich machte ich mich, kaum zu Hause angekommen, daran dieses Müsli nachzukochen. Das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten und kann euch nur ans Herz legen, probiert es alsbald aus. Ihr werdet es lieben! Da die heimischen Erdbeeren noch nicht sehr viel Sonne abbekommen haben, hielt ich mich an tiefgefrorene Erdbeeren. Sobald ich mir die Beeren erntefrisch vom Feld holen kann, werde ich es sicher auch nochmal mit frischen versuchen.


Müsli inspired by Orphée

Ihr braucht pro Person:

- 50g feine Haferflocken
- 200g Erdbeeren (tiefgefroren oder frisch)
- 1/2 Apfel
- Agavensirup
- Spritzer frischen Limettensaft
- eine Prise gemahlene Vanille
- Yoghurt und Mandelblättchen zum Servieren

So geht's:

Wenn ihr gefrorene Erdbeeren verwendet, lasst diese auftauen. Anschließend im Mixer pürieren. Wir haben einen Hochleistsungsmixer, das ist für dieses Rezept ganz wunderbar, denn von Kernen ist später nichts mehr zu schmecken, die Sämigkeit ist einfach unschlagbar!

Vermischt ca. 150g der pürierten Erdbeeren mit den Haferflocken, der Vanille und dem Limettensaft. Jetzt lasst das ganze im Kühlschrank für mindestens 1-2 Stunden (besser über Nacht) ziehen.

Später (oder am nächsten Morgen) den Apfel grob reiben und anschließend mit dem Messer noch etwas feiner hacken. Wenn ihr den Apfel fein reibt wird er zu matschig. Nun nur noch den Apfel unter die Haferflocken mischen und das traumhafte Müsli ist fertig. Im Orphée wurde das ganze auf zwei Schalen serviert, eine Schale Müsli, eine Schale Yoghurt. Ich finde es noch schöner, wenn man das Müsli in die Schale füllt, einen großzügigen Klecks Yoghurt darauf gibt und anschließend noch mit dem restlichen Erdbeerpüree garniert. Ein paar Mandelblättchen machen den Mülitraum perfekt.

Ist die Farbe nicht der Hammer? Ich glaube das wird mein Lieblingsfrühstück in diesem Frühling. Frisch, beerig, cremig, köstlich. Probiert es aus!

Habt es schön ihr Lieben!

P.S.: Dieses Müsli ist die pure Freude, daher auch ab damit zum Freutag.

Freitag, 6. April 2018

Meine Glücklichmacher im März 18


Herrlich, so langsam kann man den Frühling richtig spüren und genießen. Die ersten Male auf dem Spielplatz buddeln (ohne Jacke!), das erste Eis in der Eisdiele schlemmen, dem lauten Zwitschern der Vögel lauschen, die Frühjahrsblüher bewundern und beobachten wie sich langsam aber sicher auch das Bojenfeld in unserer Bucht wieder füllt. Wie wunderbar!

Der März war leider noch ein richtiger Wintermonat, in dem mich auch noch die Grippe so richtig niedergestreckt hat. Aber auch in solchen Monaten finde ich sie, diese kleinen, feinen Momente, die mich glücklich machen. Daher gibt es heute wieder traditionell für euch meine Glücklichmacher aus dem vergangenen Monat:

♥ Die Grippe zu haben ist richtig mies. Mit Kleinkind ist es doppelt mies. Mit Kleinkind Grippe haben, wenn alle sonst so lieben Helfer gerade im Urlaub sind ist ober-super-mies. Aber es ist alles machbar, wenn man einen Helden-Mann zu Hause hat. Der den Alltag trotzdem wuppt, jeden Tag früher aus der Arbeit kommt und den kleinen Mann aus der Kita holt, mit ihm raus geht und draußen beschäftigt, damit ich zu Hause die maximale Erholung haben kann.

♥ Dieser Moment wo ich im Bett lag, das höchste Fieber seit Jahren und Kopfschmerzen zum aus der Haut fahren und dann mein kleiner Sohn langsam zu mir tappst, mir ganz sanft über die Wange streichelt und zum Papa flüstert: "Streicheln hilft, weißt du Papa?". Es ist Liebe und zwar die ganz große.

♥ Und dann der Tipp einer meiner treuen Leserinnen, doch mal die Serie Life in Pieces zu versuchen, die sei auch sehr lustig. Uli, ich kann nur sagen- 1000 Dank für diesen Tipp! Was habe ich gelacht. Und er kam genau im richtigen Moment, diese Serie hat meine Grippewoche erträglicher gemacht. Lachen ist eben doch eine Wunderwaffe!

♥ Unser Papp-Hase, nach einer Idee von Was für mich. Macht mir tatsächlich täglich gute Laune.

♥ Tulpen auf dem Tisch, selbst geschenkt, als mal wieder alles schief lief und ich so dringend eine Aufheiterung nötig hatte.

♥ Kamut Nudeln - kennt ihr die? So, so gut! Soul Food vom feinsten. Bringt mein Mann traditionell immer von seinem Ski-Wochenende aus Italien mit und ich freue mich so, dass unsere Vorrat nun wieder aufgestockt ist.

♥ Spontan auf ein Konzert von Quadro Nuevo gehen, weil die Freundin noch eine Karte übrig hat, auch wenn man zuvor noch nie Musik von der Gruppe gehört hat. Für mich mal eine ganz neue Erfahrung, da ich mit dieser Art von Musik bisher noch nie in Berührung gekommen bin.

♥ Die vielen Meilensteine, die mein Kleiner im letzten Monat vollzogen hat. Wie immer mit einem weinenden Auge (hach geht das alles schnell) und einem lachenden Auge (wie schön das er schon so viel neues entdecken kann):
Das erste Mal (und erstaunlich gut) mit einem richtigen Fahrrad mit Pedalen fahren.
Auch Nachts keine Windel mehr zu brauchen. Passenderweise übrigens genau zwei Tage nachdem wir nochmal eine Großpackung Windeln gekauft hatten, ja das Leben hat eben Humor. Aber er wollte sie nicht mehr und das haben wir akzeptiert.
Nach der Kita zusammen mit einem Freund und dessen Mutter nach Hause gehen und dort später von uns abgeholt werden. Bisher war ich bei Spielverabredungen noch dabei und plötzlich geht das auch ohne Mama.

♥ Das Theaterstück Arsen und Spitzenhäubchen, bei dem mein lieber Bruder Regie geführt hat. Was für ein lustiges Stück und ein herrlicher Abend. Solltet ihr in der Nähe von Augsburg wohnen, ein paar Termine gibt es noch.

♥ Der erste Nachmittag auf dem Balkon mit ganz viel Sonne auf der Nasenspitze.

♥ Diese Bilder machen mir wirklich Fernweh. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich ganz schwer mit dem Buch Hit the Road liebäugele, immerhin stammen diese Bilder von dort.

♥ Ich habe gebucht!! Im Sommer flieg ich alleine mit meinem Kleinen nach Norwegen und freue mich so, so sehr auf diese Reise. Endlich mal wieder etwas neues entdecken und erkunden. Ich brauche dringend ein kleines Abenteuer, im sonst so gleichen Alltag. Jetzt studiere ich beinahe täglich Landkarten und überlege mir Routen, die ich entdecken möchte. Und stets dabei, dieses aufgeregte Kribbeln im Bauch, die Vorfreude, ich habe sie so vermisst. In mir schlummert einfach eine kleine Weltenbummlerin, im Sommer darf sie endlich mal wieder ein paar Tage ans Freie.

Habt es schön ihr Lieben!


Dienstag, 13. März 2018

DIY Mittelalter Memory aus Holz



Die Liebhaberin der Zweckentfremdung ist zurück, mir einer neuen Ausgabe von: was man alles mit temporären Tattoos so anstellen kann. Ihr wisst, ich arbeite gerne mit temporären Tattoos, ich finde sie einfach so vielseitig einsetzbar. Am Ende dieses Post's findet ihr übrigens noch eine Liste mit den Projekten, die ich bisher mit diesen wundervollen kleinen Multitalenten umgesetzt habe.

Eigentlich sollte ja heute ein Beitrag online gehen, den ich für die Osterzeit geplant hatte, aber leider habe auch ich mir die Grippe eingefangen und lag damit über eine Woche so richtig flach. Natürlich genau in der Woche, in der sämtliche Helferlein im Urlaub waren und über die gesamte Weltkugel verstreut, in fernen Ländern ihre freien Tage genossen haben. Bad Timing. Aber so eine Grippe kommt ja eigentlich nie gelegen, oder wann sagt man schon mal: Yeah - Grippe, du kommst gerade recht. Eben. Aber immer positiv denken. So bekommt ihr diese feine Inspiration eben schon heute und könnt diese vielleicht noch bis Ostern umsetzen. In dem Fall hättet ihr dann gleich ein schönes selbstgemachtes Ostergeschenk für eure Kleinen. Ein Glück, dass ich dieses Memory schon vor einiger Zeit fertig gestellt habe.



Ihr braucht:

- Holzquadrate (z.B. diese hier)
- temporäre Tattoos (z.B. Mittelalter, oder Piraten, oder Dinos, oder auch sehr schön: Natur), egal welche, ihr braucht ein Set insgesamt 2x!
- Fixativ (Spray)

So geht's:

Klebt die Tattoos vorsichtig mit Hilfe eines feuchten Waschlappen auf die Quadrate und lasst diese trocknen. Anschließend mit dem Spray fixieren und nochmals gut trocknen lassen.

Fertig!


Ich habe darauf verzichtet die Holzquadrate nochmals anzumalen, weil ich den natürlich Look zum Thema Mittelalter/Ritter passend fand. Bei anderen Themen bietet es sich vielleicht an eine Grundierung auf die Platten zu geben, zum Beispiel Blau bei Piraten, oder Weiß bei Ballett, etc. Gerade von Londji gibt es so schöne Tattoos für Kinder, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bei mir mussten es Ritter sein, denn diese sind immer noch schwer angesagt, nachdem ja eine Holzburg unter dem Weihnachtsbaum lag. Ihr versteht schon.

Wer noch Lust auf weitere Ideen mit temporären Tattoos hat, hier noch die versprochene Liste meiner bisherigen Projekte:

 - gerade hoch aktuell und immer noch mein Favorit: Tätowierte Hippie Ostereier
 - Tätowierte Holzanhänger // Zirkus in der Stadt
 - Nostalgische tätowierte Eisstielpuzzle
 - Serviettenklammern aus Eisstielen

Habt es schön ihr Lieben!

P.S.: Verlinkt mit Creadienstag.

Freitag, 2. März 2018

Meine Glücklichmacher im Februar 18


Irgendwie bin ich schon immer wieder froh, wenn der Februar vorbei ist. Einfach weil dann der März kommt und März klingt nach Frühling und den habe ich gerade irgendwie bitter nötig. So schön diese klirrende Kälte in den letzten Tagen auch war (denn im Winter darf es ruhig auch Winter sein, oder nicht?), so freue ich mich jetzt dann trotzdem auch langsam wieder auf wärmere Temperaturen. Aber wir haben es uns auch gut gehen lassen im Februar, haben es genossen wenn der Schnee unter unseren Schuhen geknirscht hat, haben die Eiszapfen bewundert, waren Eisstockschießen, haben Wolken mit unserem Atem in den Himmel geschickt, haben eiskalte Finger an warmen Tassen gewärmt und uns oft eingekuschelt mit einem Stapel schöner Bücher.

Was mich sonst noch glücklich gemacht hat, verrate ich euch wie immer in meinen Glücklichmachern:

♥ Eine tolle App: Bring. Kennt ihr die schon? Das ist quasi eine Einkaufsliste, mit der man sich mit dem Partner vernetzen kann. Jeder hat Zugriff auf die Liste, kann Dinge ergänzen oder streichen, wenn man sie gerade zufällig (oder absichtlich) besorgen kann. Macht das Leben tatsächlich ein Stück einfacher.

♥ Das wunderschöne Kinderbuch Mond: Eine Reise durch die Nacht von Britta Teckentrup, welches ich auf Instagram euch kürzlich schon zeigte. Es ist so schön illustriert.

 Die einfach Dinge sind doch oft die besten. Kürzlich las ich über Rasierschaum-Farbe für Kinder und hatte gleich das Gefühl, das dies meinen Kleinen begeistern würde. Welches Kind will nicht gerne kleckern und matschen? Als er dann krank zu Hause war, ich jedoch im Homeoffice arbeiten musste, bot ich ihm diese zum spielen an und was soll ich sagen, es war der Hit! Einfach Rasierschaum in verschiedene Schalen füllen, mit Lebensmittelfarbe bunt färben und los geht's. Er stand einfach am Waschbecken, holte sich noch Pinsel, Autos, Tiere dazu und es wurde eine mega Rasierschaum-Farb-Party für ihn und ich konnte in Ruhe arbeiten! Ach und renovieren musste ich danach auch nicht ;-).

 Zweimal habe ich es ins Kino geschafft im letzten Monat und zweimal hatte ich wirklich Glück mit dem Film.
Zuerst habe ich Wunder gesehen, der mich sehr, sehr berührt hat. Ein traumhaft schöner Film, den ich euch wirklich sehr ans Herz legen möchte. Besonders gefallen hat mir, dass der Film aus der Perspektive von allen Beteiligten erzählt wird.
Später war ich dann noch in Das Leben ist ein Fest, einer französische Komödie, die sehr unterhaltsam und lustig war.

♥  Unser Ausflug in die Kristall Therme in Kochel. Einfach mal abschalten und ein wenig Zeit für uns haben.

 Einen Nachmittag holte ich meinen Kleinen vom Kindergarten ab und er war untröstlich, dass er kein "kleines" Lego zu Hause hat. Da sind wir spontan zu seiner Oma gefahren und haben die alte Legokiste seines Papas aus dem Dachboden geholt. Es war fast so, als würde man einen Schatz ausgraben. Tatsächlich befanden sich darin noch etliche selbst kreierte und gebaute Raumschiffe seines Papas. Könnt ihr euch die leuchtenden Augen meines Kleinen vorstellen? Wir haben einige Sachen ausgesucht und mit nach Hause genommen. Ist es nicht verrückt, da spielt der 3-Jährige mit den Raumschiffen, die sein Vater vor Jahrzehnten gebaut hat? Ich finde das total faszinierend und schön. Hat mich richtig glücklich gemacht die beiden mit diesen Spielsachen gemeinsam spielen zu sehen.

 Auf Netflix habe ich kürzlich die großartige Dokumenation GIVEN gesehen. Dort geht es um eine Familie von Surfern, die mit ihren beiden (sehr kleinen) Kindern eine Weltreise machen. Die Dokumentation ist aus Sicht des älteren Kindes erzählt (ca. 3 Jahre alt) und ist bestückt mit so vielen atemberaubenden Bildern und Momenten, das es eine wahre Freude ist. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich am liebsten sofort meine Koffer packen würde, oder? Es gibt auch eine wunderschöne Website, dort kann man sich durch die einzelnen Stationen der Weltreise klicken und die zahlreichen Fotos bestaunen. Hach, ich habe gerade so richtiges Fernweh!!

 Und wenn wir schon beim Thema Fernweh sind, dieser Artikel von Sarah Plus Drei hat dieses nur nochmal bestärkt.

 Wenn es dann vielleicht doch nicht so spontan mit einer echten Weltreise klappt, dann aber wenigsten mit einer Weltreise im Kinderzimmer, zum Beispiel mit diesen tollen Karten von Eltern vom Mars? Was für eine süße Idee!!

 Kennt ihr schon "Kalen Reacts"? Ich bin kürzlich darüber gestolpert und so bescheuert es eigentlich ist, ich musste echt richtig, richtig lachen. Hier stellt ihn zum Beispiel Ellen Degeneres vor und hier findet ihr "Kalen Reacts: Mac & Cheese".

 Mittags fahre ich immer mit dem Zug nach Hause und hole dann direkt meinen Kleinen aus dem Kindergarten ab. Damit das gesunde Mittagessen nicht ständig durch ein schnelles Brot ersetzt werden muss, versuche ich mir jetzt öfters etwas gesundes mitzunehmen. Das Kochbuch Shaking Salad hilft mir dabei schon etwas, dann zeigte mir meine Schwägerin kürzlich noch den Blog Lunch im Glas, da werde ich jetzt auch mal was ausprobieren.

 Eine witzige Comedy Serie hat mir in letzter Zeit auch öfters heitere Momente beschert: Loudermilk (gibt's gerade bei Amazon Prime). Ron Livingston spielt die Hauptrolle und den finde ich einfach super lustig, seit ich diesen Sketch mit ihm gehen habe: Welcome to America. Ich glaube, den habe ich hier schon mal geteilt, aber er ist auch einfach zu lustig!!

Und was hat euch so glücklich gemacht?




Dienstag, 27. Februar 2018

Dinostarke Stickrahmen für's Kinderzimmer


Ich bin ja gerne mal der "einfach-mal-probieren" Typ. Wenn mir ein bestimmtes Handwerk gut gefällt, dann besorge ich mir einfach entsprechende Materialien und fange einfach mal an. Einfach locker-flockig drauf loslegen. Und wenn was nicht klappt, dann gibt es ja immer noch YouTube, Wikipedia, Blogs, Google, etc. Das Ergebnis ist dann sicherlich nicht immer perfekt, hat aber doch meistens "Charme". Haha!


So nun mal wieder geschehen. In den sozialen Medien, kommt man ja aktuell ums Sticken gar nicht mehr rum. Sticken ist in. Mit modernen Mustern und neuen Techniken bekommt diese nostalgische Handarbeit einen modernen Touch, der ankommt.
Normalerweise probiere ich mich an Trends ja immer erst dann, wenn sie keine Trends mehr sind, diesmal bin ich daher erstaunlich früh dran. Ich wollte das nämlich auch mal ausprobieren! Und zwar am liebsten, in dem ich eine kleine Wanddeko für meinen Kleinen zaubere. Etwas mit Dinos, da er die gerade so mag. Ich stapfte also los in meinen liebsten Bastelladen in München, um mich mit Materialien auszustatten. Stickrahmen, Stoff und Garn. Stickrahmen und Garn (himmlisch wieviele Farben es da gibt!!!!) waren schnell gefunden, der Stoff - aus. Tja, Sticken ist eben in. Zu Hause orderte ich mir dann einfach online Stoff zum Sticken - by the way "Stickstoff" zu googeln, bringt einen an dieser Stelle nicht wirklich weiter... Der kam dann ein paar Tage später und ich konnte beginnen. Leider ist der Stoff sehr grob, eben für Anfänger (wie ich ja eigentlich auch bin), aber dieser "extrem moderne" Look blieb in meinem Fall dann ein wenig aus. Meiner ist bodenständig, gefällt mir aber trotzdem sehr gut. Und noch wichtiger: dem Sohn gefällt es und für den war es nun ja auch gedacht.



Ein ausführliches DIY spare ich mir heute, denn wie gesagt kann ich eigentlich gar nicht Sticken, ich hab es halt mal ausprobiert. Somit finde ich nicht, dass es mir zu steht anderen zu erklären wie man es macht. Aber vielleicht kann ich euch ja trotzdem inspirieren das Sticken mal auszuprobieren, denn man kann wirklich feine Sachen damit machen und es macht richtig Spaß! Hat irgendwie etwas meditatives und beruhigendes.

Vielleicht sei stattdessen noch kurz erwähnt wie ich, blutige Anfängerin, die Sache angegangen bin. Bei der Dino-Landschaft habe ich mir einen Papierkreis in Größe des Stickrahmens ausgeschnitten und mir darauf eine Vorlage gemalt, also Dino, Pflanzen, Vulkan... Diese habe ich dann auf den Stoff abgepaust (in dem ich das Ganze am Fenster gegen das Licht gehalten habe). Tja und dann Garn eingefädelt und losgelegt. Da mir beim Dino der Kreuzstich nicht gefallen hat, habe ich einfach gerade Linien gestickt.
Bei der Sprechblase habe ich mir auf Pinterest eine Vorlage für Buchstaben gesucht und nach dieser das "ROAR" gestickt, mit zwei Farben. Dann habe ich es aufgehangen und mich gefreut. Gefreut, dass ich es mir selber beigebracht habe und es auch noch gut aussieht. Gefreut, dass ich mal wieder was Neues ausprobiert habe. Gefreut, dass sich mein Kleiner so darüber gefreut hat.

Na, habe ich euch Lust auf's Sticken gemacht? Hier sind noch ein paar tolle Beispiele von "Profis", zum Beispiel dieses frische "hell yes" oder diese süße Mix aus Sticken und Stoff, oder diese tolle Rakete für's Kinderzimmer und ungefähr alles von der wunderbaren und extrem talentierten Sarah K. Benning! Love, love, love. Ach, vielleicht probiere ich bald nochmal was neues, mit feinerem Stoff, so richtig mega modern ;-). Habt ihr denn schon mal gestickt? Und wenn ja, was?

Habt es schön ihr Lieben!



P.S.: Verlinkt mit Creadienstag.

Dienstag, 20. Februar 2018

DIY Zahlenspiel für Kleinkinder - Jonglierende Robben


So langsam aber sicher, interessiert sich mein Kleiner immer mehr für Zahlen. Es ist sehr niedlich, wie er immer häufiger seine kleinen Finger mühevoll in der richtigen Konstellation hoch hält, um mir dann erklärend mitzuteilen, er möchte doch bitte noch so viele Gummibärchen, oder so viele Gute-Nacht-Bussis (das ist einfach, beide Hände hoch - 10 Bussis müssen schon sein ;-)), oder so viele Minuten spielen. Viele Kinder können früh die Zahlen von 1-10 oder 1-15 aufzählen, doch ebenso viele haben im Grunde gar kein Verständnis von diesen Zahlen. Es ist wie ein Gedicht, das auswendig gelernt wurde. Um ihm also eine genauere Vorstellung von diesen ersten Zahlen zu machen, wollte ich ihm etwas in die Hand geben.



Es gibt viele Zahlenpuzzles und Zahlenspiele auf dem Markt und kurz hatte ich überlegt, ob ich ihm dieses entzückende Duo-Puzzle von Djeco besorgen sollte, um seinen neue Leidenschaft zu fördern. Sind die Illustrationen nicht einfach herrlich? Aber dann dachte ich mir, wieso eigentlich nicht selbst etwas basteln? Und da der junge Mann kürzlich an einem Papa-Sohn-Nachmittag, das erste mal im Zirkus war, kam ich auf die Idee zu meinem heutigem DIY. Robben, die Bälle jonglieren. Und das Ganz ist noch dazu in null Komma nichts fertig gestellt. Wollt ihr auch? Dann mal los!


Ihr braucht:

- graues kräftiges Tonpapier
- Druckvorlagen Robbe (oder selber malen)
- Drucker
- Zahlensticker aus Filz (z.B.: hier)
- bunte PomPom Bälle (z.B. hier)
- schwarzer Wedding

So geht's:

Ich habe es mir sehr einfach gemacht und einfach diese, kostenlose Druckvorlage (ist eigentlich ein Ausmalbild für Kinder), 11x auf dem Tonpapier ausgedruckt. Ich habe für die "Null" helleres Tonpapier genommen, aber um ehrlich zu sein nur, weil ich mich beim Kauf verzählt habe (ups). Aber ich finde es macht sich sogar ganz gut, dass die "Null" vom Rest etwas abweicht. Also um das noch mal klar zu stellen, war natürlich doch volle Absicht (never apologize- haha!).

Anschließend die Robben ausschneiden und mit den Filzzahlen bekleben. Wenn ihr Filzzahlen nehmt, hat das übrigens den Vorteil, dass die Kinder die Zahlen mit den Fingern nachfahren und somit auch "erfühlen" können.

Ich habe anschließend noch auf der Rückseite der Robben mit einem Edding schwarze Punkte, entsprechend der Zahl auf der Vorderseite gemalt. Das soll zur Selbstkontrolle dienen.

Und schon kann es los gehen! Je nachdem wie geübt euer Kind/Enkel/Neffe/Patenkind/etc. schon im Zählen ist, könnt ihr auch erstmal den Zahlenraum von 1-5 anbieten.

Habt es schön ihr Lieben!


P.S.: Verlinkt mit Creadienstag.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Meine Glücklichmacher im Dezember 17 / Januar 18



Mal wieder ein Doppelmonat bei den Glücklichmachern. Anfang Januar war ich noch völlig beseelt im Weihnachtsurlaubmodus, dass ich einfach keinen Raum zum bloggen fand. Um so schöner, jetzt nochmal die glücklichen Momente Revue passieren zu lassen.

Was mich also die vergangenen beiden Monate so glücklich gemacht habe, erfahrt ihr heute von mir. Vielleicht ist ja auch wieder was für euch dabei?

 Der Weihnachtszauber. Jetzt mal ehrlich, mit Kind ist Weihnachten wie eine gigantische Zauberblase voll mit magischen Momenten. So viel geballte Vorfreude, da kann man nicht anders, als sich mit zu freuen. Und dann dieses Kribbeln an Heiligabend - hach, es war einfach wunderbar.

♥ Die morgendliche Freude über seine Pinguine. Jeden. einzelnen. Tag.

♥ Butterbrotpapiersterne. Endlich habe ich sie ausprobiert und wisst ihr was? Sie hängen immer noch, weil ich sie einfach zu hübsch finde, wie sie da federleicht von unsere Decke baumeln. Ein bisschen dürfen sie daher noch bleiben.

♥ Der kleine Mann hat zu Weihnachten diese Ritterburg von uns bekommen, zusammen mit einigen Schleich Rittern (zum Beispiel diesen hier). Seither herrscht hier das Ritterfieber und es vergeht kein Tag, an dem er nicht mit großen Augen zu uns kommt und bittet: "Spielst du mit mir Ritter?". Dann wird die Burg angegriffen, gemeinsam ausgeritten, Drachen bekämpft, der König bestaunt, gemeinsam Ritterfeste gefeiert, und vieles mehr. Mit ihm gemeinsam in diese bunten Spielewelten abzutauchen ist einfach wunderbar und etwas ganz besonderes. Ich stelle immer wieder fest, wie sehr ich diese Momente zu schätzen weiß, da mir durchaus bewusst ist, wie schnell Kinder groß werden. Daher versuche ich im Moment zu leben und ganz in ihm aufzugehen.

♥ Kürzlich als Schnäppchen zum Streamen auf Amazon Prime entdeckt: Saving Mr. Banks. Ein ganz zauberhafter Film, der die Geschichte hinter Walt Disneys Verfilmung des Kinderbuch Klassikers Mary Poppins und dessen Autorin P.L. Travers erzählt. Mir bescherte er einen sehr gemütlichen Fernsehabend.

♥ Einfach genial: Emma's Book - das muss ich mir unbedingt für später merken. Die Kunstwerke der Kinder als Buch! Was für eine wunderbare Idee, um sich die Bilder für später zu bewahren. Psst, übrigens auch eine tolle Idee, so ein Buch als Weihnachtsgeschenk für die Großeltern zu machen.

♥ Jetzt mal ehrlich, manchmal sind die Januartage so grau, das ein wenig Farbe ganz gut tut. Kürzlich entdeckte ich diese geniale Seite mit Ausmalbildern für Kinder zum Ausdrucken. Hat uns einen besonders grauen Tag gerettet, in dem wir ihn uns einfach bunt gemalt haben. Er Dinosaurier, ich Kolibris.

♥ Mein Mann hat zu Weihnachten einen Volltreffer gelandet, als er mir dieses himmlische Gesichtspeeling geschenkt hat. Dieser Duft ist so unglaublich gut, es macht mich schon glücklich, nur den Deckel abzuschrauben und daran zu riechen. Das Peeling (das man übrigens auch als Maske verwenden kann) tut meiner Haut wahnsinnig gut und macht sie zart und geschmeidig. Genau das Richtige für diese kalte Jahreszeit.

♥ Eine neue Serie, die mich im Sturm erobert hat: This is us. Weil sie mich so weich macht. Weich und grübelig. Und weil grübelig manchmal gut ist. Beinahe jede Folge bringt mich zum Weinen, mal weil es so unendlich traurig ist, mal weil es so unendlich schön und berührend ist. Ich bin wirklich restlos begeistert und kann diese Serie nur jedem ans Herz legen. Die ersten zwei Folgen empfand ich noch als etwas schwierig, doch dann hatte sie mich sofort in ihrem Bann. Als Tipp sei noch erwähnt, das die Sprachmelodie im englischen Original ganz wunderbar ist und sehr gut verständlich. Für alle die, die der englischen Sprache auch so zugeneigt sind wie ich es bin. Oh, und erwähnte ich den Soundtrack? Ein Traum! Ein Beispiel: Blues Run the Game von Jackson C. Frank. Wenn das nicht direkt ins Herz geht, weiß ich es auch nicht.

  Gemütlich Kuschel-Januar-Sonntage. Weil, statt sich ständig über das Grau zu beschweren (ok, mache ich zwar auch hin und wieder), kann man es auch als Anlass für besonders gemütliche Nachmittage zu Hause nehmen, ohne dieses schlechte Gewissen, draußen etwas verpassen zu können.

♥ Ein paar wunderbare Kinderbücher, die ich in der letzten Zeit entdeckt habe und die uns so viele wunderbare Lesestunden auf dem Sofa beschert haben:
Amigos - Freunde für immer von Walk ein herrliches Buch über ein spontanes Treffen von einem blinden Hund und einer lahmen Katze, aus dem eine tiefe Freundschaft wird.
Abrakazebra von Helen Docherty erzählt von dem kleinen Örtchen Nichtviellos, dem plötzliche neues Leben eingehaucht wird, als ein Zebra dort auftaucht und jeden Abend eine bunte Zauberschau veranstaltet. Natürlich sind nicht alle gleich mit dem Neuzugang zufrieden, aber am Ende wird alles gut. Das Buch erzählt die Geschichte in wunderbaren Reimen und Bildern.
Beste Freunde von Linda Sarah und Benji Davies ist ein tolles Buch über Freundschaft von dem wunderbaren Illustrator von Nick und der Wal.

♥ Wir haben gerade einen richtigen Dinosaurierfan zu Hause, daher war unser Besuch im Paläontologischem Museum in München ein echter Hit. Wenn ihr mal in München seit, dieses Museum hat nur jeden ersten Sonntag im Monat offen, der Eintritt ist dann aber sogar frei. Es wimmelte nur so von kleinen Dinofans, ein herrliches buntes Treiben mit vielen großen Kinderaugen. Ein gelungener Familienausflug, der uns allen sehr viel Freude machte.

♥ Dieses Jahr fiel mein Geburtstag genau auf unseren jährlichen Firmenausflug. Erst war ich etwas enttäuscht, den Tag nicht mit meinen Lieben verbringen zu können, doch ich muss sagen, der Ausflug war wirklich schön. Abends hatten wir eine interessante Nachtwächterführung in Berchtesgaden und ein nettes Abendessen im Kreis der Kollegen. Und am nächsten Morgen machten wir eine Schifffahrt auf dem Königssee, während es draußen sanft schneite und der Schnee die Landschaft so mystisch und märchenhaft umhüllte, das es einfach nur wunderschön war. Schon immer wollte ich mal an den Königssee fahren, also hat sich somit sogar ein Wunsch an meinem Geburtstag erfüllt.

♥ Und sind wir schon beim Wünsche erfüllen,  eine Schneeschuhwanderung steht schon ewig auf meiner Bucket List. Letztes Wochenende war es dann endlich soweit. Im wunderschönen, verschneiten Österreich. Auch wenn der Begriff "Wanderung" etwas übertrieben ist, denn wenn man noch einen Dreijährigen mit einem Schlitten ziehen muss, sind weite Wege auf diese Art doch etwas schwer umsetzbar. Es war trotzdem wunderschön und hat uns allen richtig Spaß gemacht.

 Zwei Kinobesuche: Star Wars: The Last Jedi war unterhaltsam und kurzweilig, auch wenn ich nach wie vor finde, dass die ursprünglichen Filme unerreicht bleiben. Downsizing hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, man hätte mehr draus machen können. Aber egal, Kinobesuche (egal ob Top oder Flop) machen mich persönlich ja immer glücklich und haben daher  einen festen Platz in meinen Glücklichmachern verdient. Denn allein das Einsinken in die Kinosessel löst bei mir bereits ein Glücksgefühl aus.

♥ Das fünfte Mal Tante zu werden.

♥ Der Lachmoment des Monats: Als ich mit meinem Dreijährigem im Supermarkt stand und er unbedingt die Erdbeeren haben wollte, die er im Kühlregal entdeckt hatte. "Nein", sagte ich, "die schmecken noch nicht." "Doch, tun sie wohl!", meinte er. "Nein", erwiderte ich, "die sind noch total sauer und schmecken wie Pappe!". "Sauer macht lustig, ich mag sauer!"konterte er. Irgendwann gab ich auf und packte sie ein. Zu Hause wollte er natürlich sofort probieren und widerwillig probierte auch ich. Sie schmeckten himmlisch. Himmlisch! "Na gut", gab ich zu, " du hast tatsächlich Recht gehabt, die sind wirklich gut." Daraufhin er so locker-flockig: "Tja Mama, weißt du, wir Kleinen wissen es eben besser als ihr Großen." No further words needed.

Und was hat euch so glücklich gemacht?

Habt es schön ihr Lieben!



Mittwoch, 17. Januar 2018

Quick DIY - Die rollende Bibliothek


Hallo ihr Lieben! Mein erster Post dieses Jahr, somit darf ich euch auch noch ein frohes neues Jahr wünschen, auch wenn es schon Mitte Januar ist. Ich hoffe ihr hattet auch so einen gemütlichen Übergang ins neue Jahr, wie ich es hatte. Mir hat die kleine Winterpause mehr als gut getan und ich habe die exklusive Zeit mit meinen Lieben einfach nur sehr, sehr genossen.

Heute habe ich ein kleines, feines Projekt für euch, welches ich noch im vergangenen Jahr fertig gestellt habe und welches mir sehr am Herzen liegt.  Eine rollende Bibliothek für Kinder!
Denn während ich vieles an Spielzeug für ersetzbar halte, so bin ich absolut überzeugt von der enormen Wichtigkeit von Kinderbüchern in der Kindheit. Ja, ich finde sie geradezu essentiell. Wo sonst können Kinder die Welt in all ihren Facetten entdecken, Fantasie entwickeln, sich von Geschichten und Bildern bezaubern lassen, spielerisch etwas über die Geschichte erfahren, sich an Farben, Formen, Reimen und vielem mehr erfreuen. Die Vorteile von Kinderbüchern sind für mich unendlich. Sie bringen Spaß, sie lehren unwahrscheinlich viel, sie sprechen verschiedenste soziale Themen in kindgerechter Sprache an, sie bezaubern, schaffen Gesprächsthemen und beim miteinander lesen, bescheren sie einem viel, wertvolle, gemeinsame Eltern-Kind-Zeit.


Nicht umsonst sind wir Stammgast in unserer örtlichen Bücherei, wie ich euch hier auf dem Blog schon einmal erzählte. Kinderbücher gibt es bei mir auch nicht nur zu Ostern, Weihnachten und Geburtstag, sondern gerne auch zwischendurch, wenn ich eines entdecke, welches ich für besonders schön halte oder welches ein Thema behandelt, welches gerade wichtig für meinen Sohn zu sein scheint.

Und neben einer guten (und gerne wachsenden) Auswahl an Kinderbüchern, finde ich die Präsentation sehr wichtig. Die Bücher sollen für das Kind gut erreichbar sein, optisch ansprechend dargestellt sein und gerne an verschiedenen Ecken des zu Hauses zu finden sein. Ich habe bereits drei dieser Ikea Gewürzregale im Kinderzimmer an der Wand befestigt, wo sich einige Bücher befinden. Der Vorteil dieser Bücherregal-Variante ist, dass das Cover sofort ersichtlich ist. Der Nachteil ist, allzu viele Bücher, passen dort nicht rein. Und da unser Bücherbestand stetig wächst, wünschte ich mir noch eine Alternative zum "klassischem" Regal. Und so entstand die Rollenende Bibliothek! Der Gedanke dahinter ist einfach. Die Bücher sind gut erreichbar, die Cover ebenfalls gut sichtbar und man kann sie überall hinschieben, wo auch immer sie gerade benötigt werden.


Falls ihr auch so eine rollende Bibliothek für eure Kleinen haben möchtet, die Herstellung ist denkbar einfach!

Ihr braucht:

- eine stabile Kiste aus Holz
- 4 Rollen und passende Schrauben
- evtl. 8 dünne Quadrate Sperrholz und Holzleim
- je nach Geschmack Holzfarbe, Sticker oder Tattoos zum Aufhübschen der Bibliothek Ich hatte noch Wandsticker aus dem Kinderzimmer übrig und habe diese verwendet (gibt es z.B. hier)


So geht's:

Wenn ihr eine Holzkiste mit dickem Boden gefunden habt, prima: einfach Rollen dran schrauben und fertig.

Wenn ihr wie wir eine Holzkiste mit nicht allzudickem Boden gefunden habt, sollte ihr die Stellen, an denen ihr die Rollen befestigen möchtet mit den Sperrholzplatten verstärken. Diese einfach von beiden Seiten mit Holzleim festkleben und nach dem Trocknen die Rollen anbringen.

Jetzt noch nach eigenem Gusto verzieren und mit Büchern füllen.

Und falls ihr zufällig gerade ein ganz besonders schönes Kinderbuch entdeckt habt, ich freue mich immer wieder über Tipps!

Habt es schön ihr Lieben!