Dienstag, 27. Februar 2018

Dinostarke Stickrahmen für's Kinderzimmer


Ich bin ja gerne mal der "einfach-mal-probieren" Typ. Wenn mir ein bestimmtes Handwerk gut gefällt, dann besorge ich mir einfach entsprechende Materialien und fange einfach mal an. Einfach locker-flockig drauf loslegen. Und wenn was nicht klappt, dann gibt es ja immer noch YouTube, Wikipedia, Blogs, Google, etc. Das Ergebnis ist dann sicherlich nicht immer perfekt, hat aber doch meistens "Charme". Haha!


So nun mal wieder geschehen. In den sozialen Medien, kommt man ja aktuell ums Sticken gar nicht mehr rum. Sticken ist in. Mit modernen Mustern und neuen Techniken bekommt diese nostalgische Handarbeit einen modernen Touch, der ankommt.
Normalerweise probiere ich mich an Trends ja immer erst dann, wenn sie keine Trends mehr sind, diesmal bin ich daher erstaunlich früh dran. Ich wollte das nämlich auch mal ausprobieren! Und zwar am liebsten, in dem ich eine kleine Wanddeko für meinen Kleinen zaubere. Etwas mit Dinos, da er die gerade so mag. Ich stapfte also los in meinen liebsten Bastelladen in München, um mich mit Materialien auszustatten. Stickrahmen, Stoff und Garn. Stickrahmen und Garn (himmlisch wieviele Farben es da gibt!!!!) waren schnell gefunden, der Stoff - aus. Tja, Sticken ist eben in. Zu Hause orderte ich mir dann einfach online Stoff zum Sticken - by the way "Stickstoff" zu googeln, bringt einen an dieser Stelle nicht wirklich weiter... Der kam dann ein paar Tage später und ich konnte beginnen. Leider ist der Stoff sehr grob, eben für Anfänger (wie ich ja eigentlich auch bin), aber dieser "extrem moderne" Look blieb in meinem Fall dann ein wenig aus. Meiner ist bodenständig, gefällt mir aber trotzdem sehr gut. Und noch wichtiger: dem Sohn gefällt es und für den war es nun ja auch gedacht.



Ein ausführliches DIY spare ich mir heute, denn wie gesagt kann ich eigentlich gar nicht Sticken, ich hab es halt mal ausprobiert. Somit finde ich nicht, dass es mir zu steht anderen zu erklären wie man es macht. Aber vielleicht kann ich euch ja trotzdem inspirieren das Sticken mal auszuprobieren, denn man kann wirklich feine Sachen damit machen und es macht richtig Spaß! Hat irgendwie etwas meditatives und beruhigendes.

Vielleicht sei stattdessen noch kurz erwähnt wie ich, blutige Anfängerin, die Sache angegangen bin. Bei der Dino-Landschaft habe ich mir einen Papierkreis in Größe des Stickrahmens ausgeschnitten und mir darauf eine Vorlage gemalt, also Dino, Pflanzen, Vulkan... Diese habe ich dann auf den Stoff abgepaust (in dem ich das Ganze am Fenster gegen das Licht gehalten habe). Tja und dann Garn eingefädelt und losgelegt. Da mir beim Dino der Kreuzstich nicht gefallen hat, habe ich einfach gerade Linien gestickt.
Bei der Sprechblase habe ich mir auf Pinterest eine Vorlage für Buchstaben gesucht und nach dieser das "ROAR" gestickt, mit zwei Farben. Dann habe ich es aufgehangen und mich gefreut. Gefreut, dass ich es mir selber beigebracht habe und es auch noch gut aussieht. Gefreut, dass ich mal wieder was Neues ausprobiert habe. Gefreut, dass sich mein Kleiner so darüber gefreut hat.

Na, habe ich euch Lust auf's Sticken gemacht? Hier sind noch ein paar tolle Beispiele von "Profis", zum Beispiel dieses frische "hell yes" oder diese süße Mix aus Sticken und Stoff, oder diese tolle Rakete für's Kinderzimmer und ungefähr alles von der wunderbaren und extrem talentierten Sarah K. Benning! Love, love, love. Ach, vielleicht probiere ich bald nochmal was neues, mit feinerem Stoff, so richtig mega modern ;-). Habt ihr denn schon mal gestickt? Und wenn ja, was?

Habt es schön ihr Lieben!



P.S.: Verlinkt mit Creadienstag.

Dienstag, 20. Februar 2018

DIY Zahlenspiel für Kleinkinder - Jonglierende Robben


So langsam aber sicher, interessiert sich mein Kleiner immer mehr für Zahlen. Es ist sehr niedlich, wie er immer häufiger seine kleinen Finger mühevoll in der richtigen Konstellation hoch hält, um mir dann erklärend mitzuteilen, er möchte doch bitte noch so viele Gummibärchen, oder so viele Gute-Nacht-Bussis (das ist einfach, beide Hände hoch - 10 Bussis müssen schon sein ;-)), oder so viele Minuten spielen. Viele Kinder können früh die Zahlen von 1-10 oder 1-15 aufzählen, doch ebenso viele haben im Grunde gar kein Verständnis von diesen Zahlen. Es ist wie ein Gedicht, das auswendig gelernt wurde. Um ihm also eine genauere Vorstellung von diesen ersten Zahlen zu machen, wollte ich ihm etwas in die Hand geben.



Es gibt viele Zahlenpuzzles und Zahlenspiele auf dem Markt und kurz hatte ich überlegt, ob ich ihm dieses entzückende Duo-Puzzle von Djeco besorgen sollte, um seinen neue Leidenschaft zu fördern. Sind die Illustrationen nicht einfach herrlich? Aber dann dachte ich mir, wieso eigentlich nicht selbst etwas basteln? Und da der junge Mann kürzlich an einem Papa-Sohn-Nachmittag, das erste mal im Zirkus war, kam ich auf die Idee zu meinem heutigem DIY. Robben, die Bälle jonglieren. Und das Ganz ist noch dazu in null Komma nichts fertig gestellt. Wollt ihr auch? Dann mal los!


Ihr braucht:

- graues kräftiges Tonpapier
- Druckvorlagen Robbe (oder selber malen)
- Drucker
- Zahlensticker aus Filz (z.B.: hier)
- bunte PomPom Bälle (z.B. hier)
- schwarzer Wedding

So geht's:

Ich habe es mir sehr einfach gemacht und einfach diese, kostenlose Druckvorlage (ist eigentlich ein Ausmalbild für Kinder), 11x auf dem Tonpapier ausgedruckt. Ich habe für die "Null" helleres Tonpapier genommen, aber um ehrlich zu sein nur, weil ich mich beim Kauf verzählt habe (ups). Aber ich finde es macht sich sogar ganz gut, dass die "Null" vom Rest etwas abweicht. Also um das noch mal klar zu stellen, war natürlich doch volle Absicht (never apologize- haha!).

Anschließend die Robben ausschneiden und mit den Filzzahlen bekleben. Wenn ihr Filzzahlen nehmt, hat das übrigens den Vorteil, dass die Kinder die Zahlen mit den Fingern nachfahren und somit auch "erfühlen" können.

Ich habe anschließend noch auf der Rückseite der Robben mit einem Edding schwarze Punkte, entsprechend der Zahl auf der Vorderseite gemalt. Das soll zur Selbstkontrolle dienen.

Und schon kann es los gehen! Je nachdem wie geübt euer Kind/Enkel/Neffe/Patenkind/etc. schon im Zählen ist, könnt ihr auch erstmal den Zahlenraum von 1-5 anbieten.

Habt es schön ihr Lieben!


P.S.: Verlinkt mit Creadienstag.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Meine Glücklichmacher im Dezember 17 / Januar 18



Mal wieder ein Doppelmonat bei den Glücklichmachern. Anfang Januar war ich noch völlig beseelt im Weihnachtsurlaubmodus, dass ich einfach keinen Raum zum bloggen fand. Um so schöner, jetzt nochmal die glücklichen Momente Revue passieren zu lassen.

Was mich also die vergangenen beiden Monate so glücklich gemacht habe, erfahrt ihr heute von mir. Vielleicht ist ja auch wieder was für euch dabei?

 Der Weihnachtszauber. Jetzt mal ehrlich, mit Kind ist Weihnachten wie eine gigantische Zauberblase voll mit magischen Momenten. So viel geballte Vorfreude, da kann man nicht anders, als sich mit zu freuen. Und dann dieses Kribbeln an Heiligabend - hach, es war einfach wunderbar.

♥ Die morgendliche Freude über seine Pinguine. Jeden. einzelnen. Tag.

♥ Butterbrotpapiersterne. Endlich habe ich sie ausprobiert und wisst ihr was? Sie hängen immer noch, weil ich sie einfach zu hübsch finde, wie sie da federleicht von unsere Decke baumeln. Ein bisschen dürfen sie daher noch bleiben.

♥ Der kleine Mann hat zu Weihnachten diese Ritterburg von uns bekommen, zusammen mit einigen Schleich Rittern (zum Beispiel diesen hier). Seither herrscht hier das Ritterfieber und es vergeht kein Tag, an dem er nicht mit großen Augen zu uns kommt und bittet: "Spielst du mit mir Ritter?". Dann wird die Burg angegriffen, gemeinsam ausgeritten, Drachen bekämpft, der König bestaunt, gemeinsam Ritterfeste gefeiert, und vieles mehr. Mit ihm gemeinsam in diese bunten Spielewelten abzutauchen ist einfach wunderbar und etwas ganz besonderes. Ich stelle immer wieder fest, wie sehr ich diese Momente zu schätzen weiß, da mir durchaus bewusst ist, wie schnell Kinder groß werden. Daher versuche ich im Moment zu leben und ganz in ihm aufzugehen.

♥ Kürzlich als Schnäppchen zum Streamen auf Amazon Prime entdeckt: Saving Mr. Banks. Ein ganz zauberhafter Film, der die Geschichte hinter Walt Disneys Verfilmung des Kinderbuch Klassikers Mary Poppins und dessen Autorin P.L. Travers erzählt. Mir bescherte er einen sehr gemütlichen Fernsehabend.

♥ Einfach genial: Emma's Book - das muss ich mir unbedingt für später merken. Die Kunstwerke der Kinder als Buch! Was für eine wunderbare Idee, um sich die Bilder für später zu bewahren. Psst, übrigens auch eine tolle Idee, so ein Buch als Weihnachtsgeschenk für die Großeltern zu machen.

♥ Jetzt mal ehrlich, manchmal sind die Januartage so grau, das ein wenig Farbe ganz gut tut. Kürzlich entdeckte ich diese geniale Seite mit Ausmalbildern für Kinder zum Ausdrucken. Hat uns einen besonders grauen Tag gerettet, in dem wir ihn uns einfach bunt gemalt haben. Er Dinosaurier, ich Kolibris.

♥ Mein Mann hat zu Weihnachten einen Volltreffer gelandet, als er mir dieses himmlische Gesichtspeeling geschenkt hat. Dieser Duft ist so unglaublich gut, es macht mich schon glücklich, nur den Deckel abzuschrauben und daran zu riechen. Das Peeling (das man übrigens auch als Maske verwenden kann) tut meiner Haut wahnsinnig gut und macht sie zart und geschmeidig. Genau das Richtige für diese kalte Jahreszeit.

♥ Eine neue Serie, die mich im Sturm erobert hat: This is us. Weil sie mich so weich macht. Weich und grübelig. Und weil grübelig manchmal gut ist. Beinahe jede Folge bringt mich zum Weinen, mal weil es so unendlich traurig ist, mal weil es so unendlich schön und berührend ist. Ich bin wirklich restlos begeistert und kann diese Serie nur jedem ans Herz legen. Die ersten zwei Folgen empfand ich noch als etwas schwierig, doch dann hatte sie mich sofort in ihrem Bann. Als Tipp sei noch erwähnt, das die Sprachmelodie im englischen Original ganz wunderbar ist und sehr gut verständlich. Für alle die, die der englischen Sprache auch so zugeneigt sind wie ich es bin. Oh, und erwähnte ich den Soundtrack? Ein Traum! Ein Beispiel: Blues Run the Game von Jackson C. Frank. Wenn das nicht direkt ins Herz geht, weiß ich es auch nicht.

  Gemütlich Kuschel-Januar-Sonntage. Weil, statt sich ständig über das Grau zu beschweren (ok, mache ich zwar auch hin und wieder), kann man es auch als Anlass für besonders gemütliche Nachmittage zu Hause nehmen, ohne dieses schlechte Gewissen, draußen etwas verpassen zu können.

♥ Ein paar wunderbare Kinderbücher, die ich in der letzten Zeit entdeckt habe und die uns so viele wunderbare Lesestunden auf dem Sofa beschert haben:
Amigos - Freunde für immer von Walk ein herrliches Buch über ein spontanes Treffen von einem blinden Hund und einer lahmen Katze, aus dem eine tiefe Freundschaft wird.
Abrakazebra von Helen Docherty erzählt von dem kleinen Örtchen Nichtviellos, dem plötzliche neues Leben eingehaucht wird, als ein Zebra dort auftaucht und jeden Abend eine bunte Zauberschau veranstaltet. Natürlich sind nicht alle gleich mit dem Neuzugang zufrieden, aber am Ende wird alles gut. Das Buch erzählt die Geschichte in wunderbaren Reimen und Bildern.
Beste Freunde von Linda Sarah und Benji Davies ist ein tolles Buch über Freundschaft von dem wunderbaren Illustrator von Nick und der Wal.

♥ Wir haben gerade einen richtigen Dinosaurierfan zu Hause, daher war unser Besuch im Paläontologischem Museum in München ein echter Hit. Wenn ihr mal in München seit, dieses Museum hat nur jeden ersten Sonntag im Monat offen, der Eintritt ist dann aber sogar frei. Es wimmelte nur so von kleinen Dinofans, ein herrliches buntes Treiben mit vielen großen Kinderaugen. Ein gelungener Familienausflug, der uns allen sehr viel Freude machte.

♥ Dieses Jahr fiel mein Geburtstag genau auf unseren jährlichen Firmenausflug. Erst war ich etwas enttäuscht, den Tag nicht mit meinen Lieben verbringen zu können, doch ich muss sagen, der Ausflug war wirklich schön. Abends hatten wir eine interessante Nachtwächterführung in Berchtesgaden und ein nettes Abendessen im Kreis der Kollegen. Und am nächsten Morgen machten wir eine Schifffahrt auf dem Königssee, während es draußen sanft schneite und der Schnee die Landschaft so mystisch und märchenhaft umhüllte, das es einfach nur wunderschön war. Schon immer wollte ich mal an den Königssee fahren, also hat sich somit sogar ein Wunsch an meinem Geburtstag erfüllt.

♥ Und sind wir schon beim Wünsche erfüllen,  eine Schneeschuhwanderung steht schon ewig auf meiner Bucket List. Letztes Wochenende war es dann endlich soweit. Im wunderschönen, verschneiten Österreich. Auch wenn der Begriff "Wanderung" etwas übertrieben ist, denn wenn man noch einen Dreijährigen mit einem Schlitten ziehen muss, sind weite Wege auf diese Art doch etwas schwer umsetzbar. Es war trotzdem wunderschön und hat uns allen richtig Spaß gemacht.

 Zwei Kinobesuche: Star Wars: The Last Jedi war unterhaltsam und kurzweilig, auch wenn ich nach wie vor finde, dass die ursprünglichen Filme unerreicht bleiben. Downsizing hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, man hätte mehr draus machen können. Aber egal, Kinobesuche (egal ob Top oder Flop) machen mich persönlich ja immer glücklich und haben daher  einen festen Platz in meinen Glücklichmachern verdient. Denn allein das Einsinken in die Kinosessel löst bei mir bereits ein Glücksgefühl aus.

♥ Das fünfte Mal Tante zu werden.

♥ Der Lachmoment des Monats: Als ich mit meinem Dreijährigem im Supermarkt stand und er unbedingt die Erdbeeren haben wollte, die er im Kühlregal entdeckt hatte. "Nein", sagte ich, "die schmecken noch nicht." "Doch, tun sie wohl!", meinte er. "Nein", erwiderte ich, "die sind noch total sauer und schmecken wie Pappe!". "Sauer macht lustig, ich mag sauer!"konterte er. Irgendwann gab ich auf und packte sie ein. Zu Hause wollte er natürlich sofort probieren und widerwillig probierte auch ich. Sie schmeckten himmlisch. Himmlisch! "Na gut", gab ich zu, " du hast tatsächlich Recht gehabt, die sind wirklich gut." Daraufhin er so locker-flockig: "Tja Mama, weißt du, wir Kleinen wissen es eben besser als ihr Großen." No further words needed.

Und was hat euch so glücklich gemacht?

Habt es schön ihr Lieben!